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Schwitzhüttenrituale

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Was ist ein Schwitzhüttenritual?

Sich einem Schwitzhüttenritual zu unterziehen, ist eine südamerikanische Tradition. Diese Rituale finden in kleinen Hütten statt, die oft aus Weidenästen und Decken gebaut sind. Die Hütten werden von heissen Steinen erhitzt. Nachdem diese in einem Lagerfeuer zum Glühen gebracht werden, bringen Freiwillige sie in die Hütte.

Die heissen Steine erhöhen die Temperatur innerhalb der Hütte auf 75 bis 90ºC. Während des Rituals wird Wasser auf die Steine geschüttet, wodurch die Feuchtigkeit auf 20 bis 35 Prozent erhöht wird. Diese Bedingungen ähneln dem was in einer Sauna passiert, jedoch gibt es einen grossen Unterschied zwischen einer Sauna und einer Schwitzhütte. Das wirst Du in diesem Artikel herausfinden, in dem wir ausserdem die Geschichte von Schwitzhütten, wie man sich den Ritualen unterzieht und die Erfahrung der Teilnehmer besprechen werden.

Die Geschichte von Schwitzhüttenritualen

Die Ureinwohner Amerikas führen seit Jahrzehnten Schwitzhütten-Zeremonien durch. Die verschiedenen Stämme haben alle ihre eigenen, etwas unterschiedlichen Schwitzhütten. Manche Hütten ähneln traditionellen Wigwams. Manche Stämme verwenden auch eher permanente Hütten, die aus Holz oder Stein gemacht sind. Heutzutage werden Schwitzhütten weit verbreitet von indigenen Völkern in Südamerika verwendet.

Die Ureinwohner verwenden diese Zeremonien oft als Übergangsriten zum Erwachsenwerden. Ein sechzehnjähriges Mädchen wird beispielsweise nach dem Durchmachen eines Schwitzhüttenrituals als Frau angesehen. Die Zeremonien sollen den Kontakt mit dem Grossen Geist ermöglichen. 

Schwitzhüttenrituale können auch medizinische Zwecke haben. Hunderte Jahre lang wurden sie verwendet, um eine Vielzahl von Krankheiten zu heilen. Als Columbus Amerika 1492 entdeckte, kamen die Europäer zum ersten Mal mit den Schwitzhüttenzeremonien in Kontakt. Zur gleichen Zeit erkrankten viele Seefahrer an Syphilis, was zu einer Syphilis-Epidemie in Europa führte, als diese zurückkehrten. 

Der Verlauf dieser Krankheit ist grauenhaft. Im ersten Stadium hat der Patient nur eine kleine Wunde an einer infizierten Stelle. Während des zweiten Stadiums, das normalerweise innerhalb einiger Monate nach der Infizierung eintritt, kann man nicht-juckende Hautreizungen und Grippe-artige Symptome bekommen. In manchen Fällen tritt das dritte Stadium erst ein paar Jahre später ein, bei dem das zentrale Nervensystem allmählich beschädigt wird und letztendlich zu neurologischen Problemen und schwerer Nervenkrankheit führt. Nicht jeder, der mit Syphilis infiziert wird, erreicht das dritte Stadium. Aber wenn man es erreicht hatte, bedeutete dies einen langsamen und schmerzvollen Tod. Heutzutage ist Syphilis, vor allem in einem frühen Stadium, sehr gut behandelbar.

Jedoch war damals in Europa nur eine Behandlung für Syphilis bekannt. In vielen Fällen war diese "Behandlung" alles andere als ideal. Diese Behandlung bestand aus dem Einschmieren des ganzen Körpers mit einer Quecksilbersalbe. Dadurch wurde der Virus getötet. Jedoch schädigte das den Körper dermassen, dass man es nur kaum als Heilmethode bezeichnen konnte.

Dennoch wurden manche europäischen Patienten von ihrer Syphilis ohne üble Nebenwirkungen geheilt. Diese Leute reisten mit dem Boot nach Südamerika, wo die indigenen Völker ein wirksames Heilmittel für ihre Krankheit besassen. Mithilfe antibiotischer Kräuter, einer strikten Diät und mehreren Schwitzhüttenzeremonien boten sie den Patienten eine wirkliche Chance, die Syphilis vollständig zu heilen.  

Heute verstehen wir, warum das möglich war. Syphilis wird von den spiralförmigen Spirochäten Bakterien verursacht. Diese Bakterien sterben bei einer Temperatur von 42ºC ab. [1] Indem man mehrere Male hintereinander in eine Schwitzhütte geht, erhöht sich die Körpertemperatur regelmässig auf über 42ºC, was die Spirochäten abtötet. Wenn die Zeremonie mit antibiotischen Kräutern kombiniert wird, wird die bakterizide Wirkung verstärkt, denn die Wirkung von Antibiotika gegen Spirochäten wird bei hohen Temperaturen verbessert. Es ist klar, dass diese Behandlung nicht auf Aberglauben basierte. Neben dem Töten der Bakterien, kann eine Schwitzhüttenzeremonie noch viele andere Vorteile für die Gesundheit haben. Im Kapitel über die medizinische Anwendung kannst Du mehr darüber erfahren.

Trotz der gesundheitlichen Vorteile waren Schwitzhüttenrituale in Europa für lange Zeit verboten. Der Grund dafür war, dass diese Rituale nicht nur daraus bestanden, einen kleinen Raum zu erhitzen; es spielten auch einige schamanische Aspekte mit. Die Kirche erachtete diese Bräuche als heidnisch und erlaubte nicht, dass diese stattfanden..

Viel später, in den 1950er Jahren, als die Kirche fast ihre ganze Macht verloren hatte, war es den Europäern erlaubt, sich selbst spirituell zu entwickeln. Bald wurden östliche Weisheiten und schamanische Traditionen in grossem Masse erforscht. In den 1970ern führte das zu einer Kultur, bei der verschiedene nicht einheimische Rituale, Religionen und Traditionen sehr beliebt wurden. Damals wurden schamanische Rituale, wie Schwitzhüttenzeremonien, Ayahuasca Zeremonien, Kambo Rituale und Meditationstechniken in die westliche Kultur implementiert.

Schwitzhütte versus Sauna

Die südamerikanischen Ureinwohner-Völker sind nicht die einzigen, die heisse Temperaturen verwenden, um den Körper zu säubern. In den antiken Badehäusern der Römer und Griechen gab es sehr heisse Räume, die Kaldarien genannt wurden. In Finnland schwören sie auf die finnische Sauna. Heutzutage adoptieren Thermalbäder bzw. Wellness-Zentren Saunen und Heissbäder aus vielen verschiedenen Kulturen und fügen moderne Elemente hinzu, wie die Infrarot- oder Ozon-Sauna.  

Dennoch gibt es einen grossen Unterschied zwischen einem Saunabesuch und sich einem Schwitzhüttenritual zu unterziehen. Anders als eine Runde in der Sauna, was üblicherweise ungefähr 15 Minuten in Anspruch nimmt, dauert eine Schwitzhüttenzeremonie eine Stunde und wird oft mehrere Male wiederholt. In einer Schwitzhütte so lange zu bleiben ist möglich, da man es in einer Gruppe macht. Während des Rituals wird man durch das Singen von Liedern und Mantras in eine Trance versetzt, wodurch man die Hitze länger aushält. Neben der Reinigung des Körpers, bietet ein Schwitzhüttenritual auch die Erfahrung, sich drückend heisser Hitze auszusetzen. 

Wenn die Körpertemperatur steigt, setzt Fieber ein. Das Fieber kann zu Halluzinationen führen. Schwitzhütten können also eine psychedelische Wirkung auslösen, vergleichbar mit den schamanischen Zeremonien mit psychoaktiven Pflanzen, Kakteen oder Pilzen

Eine Schwitzhüttenzeremonie durchführen

Wie bereits erwähnt gibt es viele verschiedene Arten der Schwitzhüttenrituale. In den Niederlanden werden allerdings die meisten wie folgt durchgeführt: Morgens treffen die ersten Teilnehmer bei der Schwitzhütte in, die aus Weidenästen und Decken gebaut ist. Zuerst entspannen sich alle und machen es sich gemütlich. Dann ziehen sich die Teilnehmer nackt aus, gehen in de Hütte und setzen sich um die Grube in der Mitte. Die Hütte hat keinen Fussboden, die Teilnehmer müssen also direkt auf der Erde sitzen. Das ist bedeutend, denn der wichtigste Aspekt der Zeremonie ist der Kontakt mit der Erde. Jeder Teilnehmer fokussiert sich auf seine persönlichen Intentionen während dieses Rituals. Manchmal werden diese Intentionen auch unter den Teilnehmern geteilt.  

In der Zwischenzeit werden die Steine im Lagerfeuer neben der Hütte erhitzt. Sobald sie glühend heiss sind, tragen die „Hüter des Feuers“ sie in die Hütte mithilfe von speziellen Werkzeugen. Die heissen Steine werden in die Grube gelegt und stellen die einzige Lichtquelle während des Rituals dar. Dann wird die Türe geschlossen und die Temperatur steigt schnell an. Der Schamane giesst Wasser und Kräuter über die Steine, wodurch die Luftfeuchtigkeit erhöht wird. 

In der Zwischenzeit gibt es Gebete, Lieder und Instrumente werden gespielt. Dieses Ritual dauert eine Stunde. Alle Teilnehmer nehmen aktiv daran teil. Die intensive Hitze ist fast unerträglich, aber indem man innerhalb der Gruppe verbunden bleibt und sich auf die Rituale konzentriert, finden die meisten Leute heraus, dass sie fähig sind viel mehr auszuhalten als sie gedacht hätten. Nach einer Stunde öffnet sich endlich die Türe und frische Luft gelangt in die Hütte. Die Teilnehmer ergreifen die Gelegenheit, um nach draussen zu gehen, sich abzukühlen und etwas Wasser zu trinken. 

Wenn neue Steine in die Hütte getragen werden, beginnt die zweite Runde, die mit der ersten vergleichbar ist. Insgesamt gibt es vier Runden, in denen es immer schwieriger wird, der Hitze in der Hütte zu widerstehen. Letztendlich werden alle auf dem Boden liegen und sich der Hitze ergeben. Falls jemand das Bedürfnis verspürt, sich auszudrücken, dann wird ihnen der Raum dazu gegeben, was oft dazu führt, dass Teilnehmer laut schreien. Dann ist das Denken unmöglich, das Einzige was man tun kann ist, auf dem Boden zu liegen und Teil seiner Umgebung zu werden. Das Ego löst sich auf, wodurch die Teilnehmer eine höhere Bewusstseinsebene erreichen können. Nach der letzten Runde gibt es die Möglichkeit, seine Erfahrungen zu teilen und die Teilnehmer essen gemeinsam zu Abend.

In den Niederlanden kostet die Teilnahme an einem Schwitzhüttenritual zwischen 50 und 100 Euro. Diese Zeremonien werden oft von Holländern geführt, die das Ritual von südamerikanischen Schamanen gelernt haben. Manchmal besuchen auch traditionelle Schamanen die Niederlande, wodurch man an einer Schwitzhüttenzeremonie teilnehmen kann, die von einem traditionellen südamerikanischen Schamanen geführt wird. 

Schwitzhüttenrituale für die mentale und spirituelle Heilung

Während einer Schwitzhüttenzeremonie können die Teilnehmer ihre eigenen Grenzen über das gedachte Mögliche strapazieren. Alle körperliche und mentale Energie wird verwendet, um in der extremen Hitze bei Bewusstsein zu bleiben. Das führt zu einem meditativen Bewusstseinszustand. Die Unannehmlichkeiten sind oft so heftig, dass sie Emotionen blockieren. Viele berichten von einer spirituellen Zunahme als Resultat der Zeremonie. Im Jahr 2006 wurde eine Studie zur heilenden Wirkung von Schwitzhüttenzeremonien durchgeführt. Dabei wurde herausgefunden, dass die Teilnehmer nach dem Ritual eine Verbesserung ihrer körperlichen, psychologischen, mentalen und spirituellen Beschaffenheit erfuhren. [2]

Sie zeigte ausserdem, dass Schwitzhüttenrituale helfen können, Stress zu reduzieren und posttraumatische Belastungsstörungen zu behandeln. [3] Die amerikanischen Ureinwohner waren nicht mit Alkohol bekannt, bis sie in Kontakt kamen mit den Europäern. Als die Europäer in ihr Land einfielen, was massive negative Auswirkungen auf ihre Kultur hatte, wurden viele Ureinwohner abhängig von Alkohol. Er stellte sich heraus, dass Schwitzhüttenzeremonien gegen Alkoholsucht unwirksam sind. [4]

Schwitzhüttenrituale zur körperlichen Heilung

Wie bei einem Besuch in der Sauna heizt auch ein Schwitzhüttenritual den Körper auf eine hohe Temperatur auf. Die körperliche Auswirkung von Schwitzhüttenzeremonien wurde noch nicht gründlich erforscht. Jedoch hat die Saunatherapie erwiesenermassen die folgenden positiven Auswirkungen auf die Gesundheit:

    • Durch Schwitzen kann der Körper Schwermetalle besser verarbeiten. [5][6]
    • Sie senkt den Blutdruck. [6]
    • Sie verbessert den Blutkreislauf.[6]
    • Sie stimuliert das Immunsystem. [7][8][9]
    • Sie hat eine antibakterielle Wirkung. Ein leichter Temperaturanstieg tötet gewisse Erreger, vergleichbar mit der Funktion des Fiebers und tötet auch ungewollte Mikro-Organismen. Eine Sauna erzeugt technisch gesehen ein künstliches Fieber. 
    • Es kommt mehr Sauerstoff in das Blut. [6]
    • Sie entspannt die Muskeln und erhöht deren Flexibilität. [10]
    • Sie verbessert die Herzfunktion, wodurch sie eine wirksame Therapie in manchen Fällen von chronischen Herzkrankheiten sein kann. [6][11]

Wir können davon ausgehen, dass Schwitzhüttenrituale ähnliche Vorteile für die Gesundheit besitzen.  

Kombinationen mit psychoaktiven Substanzen

Jeder, der sich einem Schwitzhüttenritual unterziehen will, dem empfehlen wir keine Drogen oder Alkohol in den Tagen vor dem Ritual einzunehmen, da durch deren Einnahme die heilende Wirkung des Rituals vermindert werden kann. Jedoch ist es nicht unüblich, dass Schamanen eine Kombination aus Schwitzhüttenzeremonie und einer Zeremonie mit Ayahuasca, Iboga, San Pedro oder Pilzen anbieten. In diesem Fall dauert ein Ritual mehrere Tage, mit dem Schwitzhüttenritual am ersten Tag und einer Zeremonie mit psychedelischen Substanzen am nächsten Tag. Auch Kambo Zeremonien werden oft mit Schwitzhüttenritualen kombiniert, in diesem Fall finden jedoch beide Rituale oft an einem Tag statt, da eine Kambo-Session nicht sehr lange dauert.

Warnung

Wenn Du im Internet nach Schwitzhüttenzeremonien suchst, wird dir vielleicht auffallen, dass sie oft für ihre positive Wirkung auf Körper und Geist angepriesen werden. Schwitzhütten sollen eine Art Wohlbefinden erzeugen. Das ist jedoch eine etwas zu einseitige Annahme. An einem Tag vier Stunden lang in einem Raum mit Temperaturen von bis zu 90 Grad zu verbringen ist nicht empfehlenswert. Personen mit Gesundheitsproblemen sollten wirklich vorsichtig sein. Sie sollten die Begleiter über ihre körperliche Verfassung unterrichten, damit diese während der Zeremonie besonders auf sie aufpassen können.

Man sollte nicht ausser Acht lassen, dass mehrere Leute während einer Schwitzhüttenzeremonie gestorben sind. Hier findest Du eine Liste mit Namen von Personen, die während des Besuchs einer Schwitzhüttenzeremonie gestorben sind. 

    • Gordon Reynolds, gestorben 1996
    • Kirsten Babcock, gestorben 2002
    • David Thomas Hawker, gestorben 2002
    • Rowen Cooke, gestorben 2004
    • Kirby Brown, gestorben 2009
    • Lizbeth Neuman, gestorben 2009
    • James Shore, gestorben 2009

Im Jahr 2009 brach eine Schwitzhütte während eines Rituals zusammen. Drei Menschen starben bei diesem Unglück. Es ist extrem wichtig, auf seinen eigenen Körper zu hören und seinem gesunden Menschenverstand zu folgen. Während einer Zeremonie wirst Du vielleicht eine Art Gruppendruck verspüren, um in der Hütte zu bleiben. Aber wenn Du dich wirklich nicht gut fühlst, solltest Du die Hütte verlassen. So verminderst Du die Chancen einmal auf der oben angeführten Liste zu stehen. 

Gegenanzeigen

Schwitzhütten werden oft als wohltuend für alle beschrieben. Aber auch auf psychologischer Ebene sind sie nicht für jeden geeignet. Ein schamanisches Ritual, in dem man in einen Trance-Zustand versetzt wird, ist für Menschen mit schweren Geisteskrankheiten oft kontraproduktiv. 

Ausserdem finden MS-Patienten, die eine Sauna besuchen, dass ihre Temperatur schneller ansteigt als jene von gesunden Menschen. Ihre Symptome werden nach dem Saunabesuch oft schlimmer. [11][12] Wie das möglich ist, muss noch entdeckt werden, aber man kann wahrscheinlich zum Schluss kommen, dass MS-Patienten nicht an Schwitzhüttenzeremonien teilnehmen sollten. Auch bei Personen mit Autoimmunkrankheiten können die Symptome bei der Teilnahme an einem Schwitzhüttenritual ansteigen. Leider gibt es noch nicht viel Informationen zu diesen Gegenanzeigen. 

Fazit

Schwitzhüttenrituale sind nahe mit anderen schamanischen Ritualen verwandt. Wie die Einnahme von psychedelischen Substanzen, können sie einen innigen Trip auslösen, der zu tiefgründigen Einsichten führen kann. Jedoch sind diese Zeremonien nicht ohne Risiko. Deshalb ist es wichtig, sich im Vorhinein zu informieren und nur mit Leuten zu arbeiten, die viel Erfahrung und die richtige Ausbildung gemacht haben.

Quellen

    1. Reisinger E, Wendelin I, Gasser R, Halwachs G, Wilders-Truschnig, Krejs G, Antibiotics and increased temperature against Borrelia burgdorferi in vitro. Scand J infect Dis. 1996;28(2):155-7.
    1. Schiff, Jeannette Wagemakers; Moore, Kerrie, The Impact of the Sweat Lodge Ceremony on Dimensions of Well-Being, American Indian and Alaska Native Mental Health Research: The Journal of the National Center, V.13 N.3 S. 48-69 2006
    1. Steven M. Silver, John P. Wilson  Native American Healing and Purification Rituals for War Stress, The Springer Series on Stress and Coping 1988, S. 337-355
    1. Roberta L. Hall, Alcohol Treatment in American Indian Populations: An Indigenous Treatment Modality Compared with Traditional Approaches, Annals of the New York Academy of Sciences, Volume 472, Alcohol and Culture: Comparative Perspectives from Europe and America Seiten 168–178, Juli 1986
    1. ME. Sears, KJ. Kerr, RI. Bray, Arsenic, cadmium, lead, and mercury in sweat: a systematic review, J. Environ Public Health, 22. Feb. 2012
    1. W. Crinnon, Components of practical clinical detox programs--sauna as a therapeutic tool, Altern Ther health Med., Mär.-Apr. 2007;13(2):S154-6   
    1. W. Pilch, I. Pokora, Z. Szygula, T. Palka, P. Pilch, T. Cison, L. Malik, S. Wiecha, Effect of a single finnish sauna session on white blood cell profile and cortisol levels in athletes and non-athletes, J Hum Kinet. 31. Dez. 2013;39:127-35
    1. Zellner M, Hergovics N, Roth E, Jilma B, Spittler A, Oehler R., Human monocyte stimulation by experimental whole body hyperthermia, Wien Klin Wochenschr. 15. Feb. 2002;114(3):102-7.
    1. Ohira Y, Girandola RN, Simpson DR, Ikawa S., Responses of leukocytes and other hematologic parameters to thermal dehydration, J Appl Physiol Respir Environ Exerc Physiol. Jan. 1981;50(1):38-40.
    1. K. Matsushita, A Masuda, C Tei. Efficacy of Waon therapy for fibromyalgia, Intern Med, (16):1473-6,  15. Aug 2008
    1. Tei C, Horikiri Y, Park JC, Jeong JW, Chang KS, Toyama Y, Tanaka N., Acute hemodynamic improvement by thermal vasodilation in congestive heart failure, Circulation. 15. Mai 1995;91(10):2582-90.
    1. Hämäläinen P, Ikonen A, Romberg A, Helenius H, Ruutiainen J., The effects of heat stress on cognition in persons with multiple sclerosis, Mult Scler. Apr. 2012;18(4):489-97
    1. Romberg A, Ikonen A, Ruutiainen J, Virtanen A, Hämäläinen P., The effects of heat stress on physical functioning in persons with multiple sclerosis, J Neurol Sci. 15. Aug. 2012;319(1-2):42-6.



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