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Ololiuqui - Enzyklopädie

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Ololiuqui

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Was ist Ololiuqui?

Obwohl die Pflanze viele Namen hat, wird sie meistens als Turbina corymbosa (oder Rivea corymbosa) oder mit ihrem mexikanischen Namen „Ooliuqui" erwähnt, der sich speziell auf ihre Samen bezieht. Sie ist ein Windengewächs, die ähnliche Alkaloide enthält wie die Ipomoea violacea und wird traditionell in Mexiko eingenommen.

Geschichte

Eine der ersten Beschreibungen und die erste Illustration von Ololiuqui stammen von Francisco Hernandez, einem spanischen Arzt, der zwischen 1570 und 1575 umfangreiche Forschungen über die Flora und Fauna Mexikos für Philipp II. durchführte. In seinem berühmten „Rerum medicarum Novae Hispaniae thesaurus, seu plantarum, animalium, mineralium mexicanorum historia", das 1651 in Rom erschien, beschrieb und klassifizierte Hernandez Ololiuqui unter dem Titel „De Oliliuhqui, seu planta orbicularium foliorum".

Ein Auszug aus einer freien Übersetzung der lateinischen Version aus dem Jahr 1651 lautet wie folgt: „Oliliuhqui, das manche Koaxihuitl oder Schlangenpflanze nennen, ist ein Zwillingskraut mit dünnen, grünen, herzförmigen Blättern; schlanken, grünen, länglich runden Stämmen und langen weissen Blüten. Der Samen ist rund und sehr korianderartig."

In dieser Arbeit behauptet Hernandez, dass Priester Ololiuqui assen, was zu einem wahnsinnigen Zustand führte, in dem sie in der Lage waren, Botschaften vom Übernatürlichen zu empfangen und mit ihren Göttern zu kommunizieren. Er berichtete, dass Priester Visionen sahen und unter dem Einfluss der Droge in einen Zustand schrecklicher Halluzinationen gerieten.

Wenn wir anhand der vielen alten Schriftstellern urteilen, die in Schultes' Monographie zitiert werden, muss Ololiuqui in den Tälern Mexikos in prähispanischer Zeiten sehr häufig verwendet worden sein. Es scheint in Bezug auf Göttlichkeit wichtiger gewesen zu sein als Peyotl oder Teonanácatl. Aber auch der medizinische Gebrauch war sehr umfangreich. Ololiuqui diente zur Heilung von Blähungen, zur Behebung von Geschlechtskrankheiten, zur Schmerzlinderung und zur Entfernung von Tumoren. Man glaubte, dass Ololiuqui eine eigene Gottheit besass, die Wunder ausübte, wenn sie richtig besänftigt wurde.

Trotz der oben genannten, relativ guten Beschreibung und charakteristischen Darstellung durch Hernandez sorgte die botanische Bestimmung von Ololiuqui für eine Vielzahl von Diskussionen in der Fachwelt. Letztendlich bestimmte M. Urbina Ololiuqui 1897 als Rivea corymbosa Hall. f. (syn . Ipomoea sidaefolia (HBK)). Diese Kennzeichnung wurde von Schultes bestätigt.

Botanik

Ololiuhqui ist in Nahuatl der Name der Samen, nicht der Pflanze, die die Samen trägt. Das Wort bedeutet „rundes Ding" und die Samen sind klein, braun und oval. Die Pflanze selbst ist eine Kletterpflanze, die in Nahuatl als Koaxihuitl, „Schlangenpflanze", und Hiedra oder Bejicco von den spanischen Schriftstellern bezeichnet wird. Es handelt sich um ein Windengewächs, das leicht und reichlich in den Bergen des südlichen Mexiko wächst. Im Gegensatz zu Teonanacatl trägt es über Monate hinweg Samen, und der Samen kann unbegrenzt aufbewahrt und wird weit und breit in Regionen getragen, in denen die Pflanze selbst nicht wächst.

Chemie

Der Hauptwirkstoff der Samen ist d-Lysergikum-Säureamid, auch Ergin genannt. Es wurde festgestellt, dass Ergin und Isoergin in den Samen teilweise in Form ihres Kondensationsproduktes mit Acetaldehyd, d.h. d-Lyserginsäurehydroxyethylamid und d-Isolysergsäurehydroxyethylamid bzw. d-Isolyserginsäurehydroxyethylamid vorhanden sind.

Wirkung

Ololiuhqui ist die der Aussenwelt am wenigsten bekannte wahrsagerische Pflanze des grossen mexikanischen Quartetts, aber sie ist vielleicht sogar die bekannteste und am häufigsten verwendete unter den indigenen Völkern dieses Landes. Was in der westlichen Welt bekannt ist, ist, dass die Wirkstoffe so sensationell sein können wie jene von Magic Mushrooms und Peyote. Weitere Experimente haben bewiesen, dass ein halluzinogener Zustand erreicht werden kann; man trifft zunächst auf eine gewisse Lustlosigkeit und erhöhte visuelle Sensibilität, fühlt sich schliesslich entspannt, bekommt Visionen und kann Erinnerungen aus der Kindheit zurückholen.

Einnahme

In Bezug auf Gewicht sind die Ololiuqui Samen üblicherweise doppelt so stark wie Morning Glory. Die Informationen von Erowid und die Dosierung für Morning Glory können beim Herausfinden der geeigneten Dosierung helfen

C. Rätsch hat in der Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen das folgende zur Dosierung zu sagen:

“Die frischen oder getrockneten Samen werden normalerweise zu alkoholischen Getränken wie Mescal, Aguardiente, Tpache und Balche hinzugefügt. Die frischen Samen werden, wenn sie zerkleinert werden, der Pulque zugegeben (vgl. agave spp.) und ziehen gelassen. Dieses Getränk, bekannt als Piule, kann getrunken werden, um hypnotische Zustände zu erreichen. Fünfzehn oder mehr Samen können gemahlen und in einer halben Tasse Wasser eingeweicht werden. Die Zapoteken sagen, dass eine schamanische Dosierung aus dreizehn Samenpaaren besteht; traditionelle Dosierungen sollen auch aus vierzehn oder zweiundzwanzig Samen bestehen. Da solche traditionellen Dosierungen bei westlichen Testpersonen keine Wirkung zeigten, wurden Experimente mit grösseren Mengen durchgeführt:

Die Einnahme von 60 - 100 Samen führte zu Apathie, Gleichgültigkeit und erhöhter Empfindlichkeit gegenüber optischen Reizen. Nach etwa 4 Stunden folgte eine länger andauernde Phase der Entspannung und des Wohlbefindens. Im Gegensatz dazu zeigten bei acht männlichen Probanden Dosierungen von bis zu 125 Samen keine Wirkungen ausser Erbrechen.

Es wurden auch Dosierungen von bis zu dreihundert oder fünfhundert Samen getestet, meist mit unbefriedigenden Ergebnissen und schweren Nebenwirkungen wie Erbrechen, Durchfall, etc."

Dieser Artikel basiert auf den folgenden Quellen:

Teonanácatl and Ololiuqui, two ancient magic drugs of Mexico Bulletin on Narcotics. Ausgabe 1, 1971; 3-14. Von Albert Hofmann.

Notes on the Present Status of Ololiuhqui and the Other Hallucinogens of Mexico von R. Gordon Wasson.



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