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Albert Hofmann - Enzyklopädie

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Albert Hofmann

1 Kommentare

Albert Hofmann wurden 1906 in Baden, Schweiz, geboren. Er schloss 1929 sein Studium der Chemie an der Universität von Zürich ab und begann bei Sandoz (heute Novartis) in Basel zu arbeiten an. Sein Versuchsziel war es die Wirkstoffe von bekannten medizinischen Pflanzen zu isolieren, er arbeitete mehrere Jahre lang mit der Weissen Meerzwiebel (Scilla maritima) bevor er zur Erforschung des Purpurbraunen Mutterkornpilzes (Claviceps purpurea) und dessen Alkaloide überging.

Über die nächsten Jahre hinweg arbeitet er an Lysergsäurederivaten, und synthetisierte letztendlich LSD-25 zum ersten Mal im Jahr 1938. Nach wenigen Versuchen, legte er LSD-25 auf die Seite und fuhr mit anderen Derivaten fort. Vier Jahre später, am 16. April 1943 synthetisierte er LSD-25 erneut, da er glaubte beim ersten Versuch etwas vergessen zu haben. An diesem Tag kam es zur ersten menschlichen Erfahrung mit der Wirkung von LSD, nachdem er unbeabsichtigt eine kleine Menge einnahm. Er beschrieb die Wirkung als "beeinträchtigt von einer aussergewöhnlichen Ruhelosigkeit, kombiniert mit einem leichten Schwindelgefühl. Zu Hause legte ich mich hin und sank in einen unangenehmen, betäubten Zustand, charakterisiert von einer extrem stimulierten Phantasie. In einen traumartigen Zustand bei geschlossenen Augen (Tageslicht empfand ich als unangenehm hell), ich erfuhr einen ununterbrochenen Strom fantastischer Bilder, aussergewöhnlicher Formen mit einem intensiven, kaleidoskopischen Farbenspiel. Nach ungefähr zwei Stunden klang dieser Zustand ab."

Drei Tage später, am 19. April 1943, entschloss Hofmann sich, diese Ergebnisse zu verifizieren, indem er bewusst 250 Mikrogramm LSD einnahm, wovon er glaubte, dass es die Dosierungsschwelle sei. Dieser Tag wurde als "Bicycle Day" bekannt, da er eine unglaubliche Radfahrt erlebte auf seinem Weg vom Labor nach Hause. Sobald er zu Hause ankam, beschrieb er das was er erfuhr als "Horrortrip", sobald ihm aber sein Arzt versicherte, dass es physisch keine Auffälligkeiten gab, machte der Horror einem Genussgefühl Platz: "Stück für Stück begann ich diese beispiellosen Farb- und Formspiele zu geniessen, die sich hinter meinen geschlossenen Augen vor taten. Kaleidoskopische, fantastische Bilder drängten sich mir auf, veränderten sich, variierten, öffneten und schlossen sich in Kreisen und Spiralen, explodierten in färbigen Springbrunnen, wurden neu arrangiert und kreuzten sich in einem konstanten Fluss..." Aufgrund dieser Erfahrungen, sah Hofmann die Kapazität dieser Droge als starkes psychiatrisches Werkzeug vorher.

Zusätzlich zur Entdeckung von LSD, war Hofmann auch der erste, der Psilocybin (der Wirkstoff der "Magic Mushrooms") im Jahr 1958 synthetisierte. Albert Hofmann, bekannt als "Vater des LSD", arbeitete für Sandoz bis 1971, als er als Direktor für Forschung der Abteilung für natürliche Produkte in Pension ging. Er hörte jedoch nicht auf zu schreiben, Vorträge zu halten und spielte eine wichtige Rolle in der psychedelischen Gemeinschaft, bis zu seinem schnellen, relativ schmerzlosen Tod an einem Herzinfarkt im Alter von 102 Jahren.

In LSD: My Problem Child Albert Hofmann beschreibt seine unglaubliche Reise bis zur Entdeckung, seine Bedenken über den fahrlässigen Gebrauch und Missbrauch, sowie seine Vision der Zukunft. Ein Muss für alle, die sich für die psychedelische Gegenkultur interessieren.

Quelle: Erowid.org



Kommentare

  • WHEAT 14-11-2008 16:57:42

    MAN i remember the good old days from 1973 to the early 80"s when the microwdot was around, now that was the good acid. Now they got this paper shit some good most weak,I would give my left nut for a hit of orange sunshine yep just one more GOOD DAMN TRIP, I would take lsd until the day i die if it was the good stuff


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