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Cannabissamen - Übersicht - Enzyklopädie

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Cannabissamen - Übersicht

1 Kommentare

Wenn man sein eigenes Marihuana züchten will gibt es mehrere hundert Sorten zur Auswahl. Um die richtige auszuwählen, muss man sich überlegen, was man damit erreichen will. Will man einfach nur eine grosse Ernte erreichen oder eine bestimmte Sorte für eine spezielle psychoaktive oder medizinische Wirkung oder vielleicht sogar ein besonderes Aroma züchten? Will man Outdoor oder Indoor anbauen? Wie oft hat man Zeit sich um die Pflanzen zu kümmern? Diese und andere Fragen können eine Antwort darauf geben, welche die geeignetste Sorte für dich ist.

Normale oder feminisierte Samen

Zuallererst sollte man sich zwischen normalen (regular) Samen und feminisierten Samen entscheiden. Regular Samen sind billiger, können jedoch auch einige männliche Pflanzen bilden, welche entfernt (getötet) werden müssen bevor diese weibliche Pflanzen befruchten können. Wenn man also seine Pflanzen nicht täglich kontrollieren kann sind regular Samen keine Option, da sie die gesamte Ernte ruinieren können.

Dabei darf man nicht vergessen, dass von einer 10 Samenpackung normaler Samen, fünf davon männlich sein können, wenn man aber Pech hat sogar alle 10 Pflanzen männlich werden können! Dieses Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Pflanzen hat nichts mit Qualität zu tun.

Wenn man sich jedoch für feminisierte Samen entscheidet, bekommt man auch ausschliesslich weibliche Pflanzen. Das bedeutet man muss sich weniger Sorgen machen.

Seedbanks

Heutzutage gibt es unzählige Samenbanken mit einer enormen Anzahl an Sorten Cannabissamen. Aber welche Marke soll ich wählen? Wir bei Azarius versuchen nur Samen von Züchtern und Samenbanken anzubieten, die von hoher Qualität sind.

Nach der Eröffnung des ersten Coffeeshops in Amsterdam in den 70ern dauerte es noch 10 Jahre bis die ersten Samenbanken in Amsterdam offiziell gegründet wurden. Es waren Firmen wie Sensi Seeds (1985 gegründet), die es sich zur Aufgabe machten aktiv an der Entwicklung und Verbesserung von Cannabissorten zu arbeiten und ihre gefeierten Sorten dann auch verkauften.

Am Anfang des neuen Jahrtausends führten die milden Cannabis-Gesetze in Spanien zu einem Anstieg an Züchtern und Sorten aus dem südeuropäischen Land. In nur wenigen Jahren schafften es Samenbanken wie DinaFem und Sweet Seeds eine solide Fanbasis aufzubauen, indem sie exzellente Genetik zu kundenfreundlichen Preisen anbieten.

Autoflowering / Ruderalis

Normale Cannabispflanzen beginnen zu blühen, wenn die Tage kürzer werden, oder der Züchter die Beleuchtung länger abschaltet. Natürlich verlangsamt sich dann auch der Wachstumsprozess der Pflanzen.

Neben den Cannabisarten Indica und Sativa gibt es auch die Ruderalis, die viel kleiner wächst, jedoch automatisch zu blühen beginnt wenn sie eine gewisse Reife erreicht hat. Auch wenn der Züchter sie einer 18-stündigen Beleuchtung pro Tag aussetzt, reift sie ab dem Auskeimen innerhalb von 90 Tagen.

Die Erträge der Autoflowering Arten (wie z.B. Lowryder) sind klein, sie können allerdings viel schneller geerntet werden und brauchen viel weniger Platz, wodurch man letztendlich grosse Ernten mehrere Male pro Jahr erreichen kann.

Die Autoflowering Zwerge sind ausserdem eine exzellente Wahl wenn man sie auf dem Balkon oder mittels Guerilla Gardening züchten will. Sie sind auch sehr gut geeignet für die Sea of Green Methode.

Sativa

Die Sativa-Art wächst sehr hoch und stängelartig, normalerweise mit schmäleren Blättern, welche eine hellere Farbe haben. Diese Art braucht allgemein mehr Licht als Indica-Sorten. Sie braucht länger zu reifen und bis zu 16 Wochen zu blühen. Jene Sorten, die als "Haze" bezeichnet werden sind hauptsächlich Sativa, wie Neville’s Haze oder das Super Silver Haze.

Verglichen mit Indica-Sorten haben sie mehr THC und weniger CBD. Sie rufen eine "High" oder aufbauendere Wirkung hervor, die vorallem für kreative und sozialere Aktivitäten, oder zur Bekäpfung von leichten Depressionen geeignet ist.

Die Sativa ist besonders für den Outdoor Anbau und andere Methoden geeignet, bei denen die Grösse kein Problem darstellt, wie z.B. die Screen Of Green Methode.

Einige Beispiele für Sativa-Sorten:

Arjan's Ultra Haze #1, feminisiert
Arjan's Haze #3, feminisiert
Sativa Mix (Greenhouse) feminisiert
Collection Pack Sativa (Paradise Seeds)


Indica

Die Indica-Art hat breitere Blätter und wächst eher kleiner und buschiger. Sie wächst und blüht schnell. Deshalb bringen die Pflanzen normalerweise eine etwas grössere Ernte. Sorten die als "Skunk" bezeichnet werden sind mehrheitlich Indica.

Verglichen mit Sativa hat die Indica mehr CBD und weniger THC. Sie ruft eine eher "stoned" und einschläfernde Wirkung hervor, die besonders geeignet ist zur Bekämpfung von Schlafstörungen, Angstgefühlen und Muskelverspannungen oder -krämpfen.

Die Indica ist geeignet für sowohl Indoor als auch Outdoor Anbau, sowie die Sea Of Green Methode.

Beispiele für Indica-Sorten:

Ortega Indica (Dutch Passion) feminisiert
Collection Pack Indica (Paradise Seeds)
Indica Mix E (Greenhouse) feminisiert

Hybriden

Hybriden sind Kreuzzüchtungen, die eine Kombination von Sativa-, Indica- und Ruderalis-Genen enthalten. Züchter kombinieren verschiedene Sorten, um neue Sorten mit einzigartigen Eigenschaften zu kreieren.

Normalerweise dominiert eine der Arten diese Kreuzungen, wie es die Indica bei u.a. Big Bud, Sensi Star oder die Sativa bei u.a. Jack Herer etc. tut. Auf unserer Website geben wir an welche der beiden Arten die Sorte dominiert.


Kommentare

  • lars hendricson 29-11-2013 20:21:36

    Darauf dass die Ruderalis eher kleinwüchsig sind würde ich mich nicht verlassen. Ich hatte 5 davon (Ruderalis Indica) und alle waren über 2 Meter - die größte Pflanze 3,40 Meter! Fast ein Baum. Aber durch den hohen CBD-Gehalt eine gute Wahl als Medizin.


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