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Azarius

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Cannabisextrakte - Enzyklopädie

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Cannabisextrakte

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Indem man die Wirkstoffe (Cannabinoide und Terpene) aus der Cannabispflanze extrahiert, kann man Cannabisextrakte herstellen. Das Verdampfen von Cannabiskonzentraten wird Dabbing genannt und gewinnt immer mehr an Popularität als Methode, um Cannabis zu konsumieren.

Konzentrate

“Cannabiskonzentrate“ ist ein Überbegriff für die Extraktion von „Cannabinoiden“ (THC, CBD, CBN, CBC, etc.) und „Terpenen“ aus der Cannabispflanze. Durch das Extrahieren der Cannabinoide und Terpene, werden ausschliesslich die Wirkstoffe konzentriert und vom Rest des (nicht wirkenden) Pflanzenmaterials getrennt. Ein Konzentrat kann hart (z.B. Haschisch oder Wachs) oder flüssig (Öl) sein.

Um zu verstehen, wie man Extrakte herstellt, konzentrieren wir uns zuerst auf die Cannabispflanze.

Trichome & Terpene

trichomes

Die Cannabispflanze produziert Blüten, die auch als Buds oder Gras bekannt sind. Auf diesen Blüten bildet sich Harz: die weissen Kristalle, die man auf den Blüten erkennen kann. Umso mehr Harz, desto stärker das Gras. Wenn wir einen genauen Blick auf das Harz werfen, sehen wir, dass es sich eigentlich um kleine lose „Härchen“ handelt: das sind die sogenannten „Trichome“.

trichome-heads

Auf den Trichomenhärchen werden kleine Bällchen produziert: die „Trichomenköpfe“. Sie sind der heilige Gral der Cannabispflanze: Alle Cannabinoide und Terpene werden in diesen Köpfen gelagert. Die Köpfe sind ausserdem für Geschmack, Wirkung und medizinische Anwendung von Cannabis verantwortlich. Diese Köpfe machen dich high oder stoned.

Terpene sind verantwortlich für den Geruch und das Aroma des Grases und haben in Zusammenhang mit den Cannabinoiden ihre eigene (medizinische) Wirkung.

Deshalb sind Sorten mit einem hohen Gehalt an sowohl Trichomen als auch Terpenen das ideale Material für Cannabiskonzentrate.

Welche Sorte sollte man verwenden?

Es ist natürlich wichtig eine Sorte zu verwenden die grosse Mengen an Trichomen produziert. Mehr Trichome erhöhen logischerweise die Chance auf eine hohe Konzentration von Cannabinoiden in den Trichomenköpfen. Ausserdem sollte die Sorte reich an Terpenen sein.

Eine wichtige Weisheit für den Extraktionsprozess ist: „was reingeht, kommt auch heraus“. Dadurch soll betont werden, dass die Zutaten (eine gut gezüchtete Cannabispflanze mit vielen Trichomen und starken Terpenen) das Ergebnis bestimmen (die Qualität des Cannabiskonzentrats).

Manche Cannabissorten produzieren mehr Trichome (mit einer höheren Konzentration an Cannabinoiden) als andere. Neben der Genetik ist diese Konzentration auch von anderen externen Faktoren abhängig, wie die Verhältnisse während dem Anbau. Andere Sorten sind reicher an Terpenen, wodurch die Pflanze einen intensiveren Geruch aufweist.

Speziell für euch haben wir einige Cannabissorte getestet, die am besten für die Herstellung von Cannabiskonzentraten geeignet sind...

Top 3 Sorten für Cannabiskonzentrate

- Holy Grail Kush von DNA Genetics

- Wappa von Paradise Seeds

- Original Amnesia von Dinafem

Wie extrahiert man aus Cannabis?

Lasst uns beginnen. Wie kann man Trichome vom Rest des Grases trennen und was braucht man dazu?

Zuerst muss man zwischen auflösender und nicht-auflösender Methode unterscheiden: man siebt das Pflanzenmaterial, um die Kristalle herauszufiltern. Das kann per Hand oder mithilfe von Maschinen getan werden, die speziell für diesen Zweck entwickelt wurden, wie der Pollinator, Ice-o-lator oder Bubbleator. Eine andere Möglichkeit ist das Pflanzenmaterial in Butangas oder Alkohol aufzulösen. Die Wirkstoffe lösen sich in der Flüssigkeit auf und müssen später herausgefiltert werden.

Nicht-auflösende Methoden

Trocken-Sieben

Mit der Trockensieb Methode kann man die Kristalle vom Rest des Pflanzenmaterials einfach absieben. Man braucht dazu einzig etwas Muskelkraft und die eine oder andere Siebebox.

Pollinator Extraktionsmethode

Pollinator

Willst Du das ganze etwas professioneller angehen und einer Maschine die harte Arbeit überlassen? Dann ist der Pollinator (erhältlich in verschiedenen Grössen) die optimale Ausrüstung für dich. Es wird empfohlen das Pflanzenmaterial in einem luftdichten Beutel zumindest zwei Stunden zuvor in ein Gefrierfach zu legen. Gib das Pflanzenmaterial dann in die elektronisch gesteuerte Maschine. Innerhalb von 2-5 Minuten siebt der Pollinator das Material und dein Extrakt ist fertig.

Ice-O-Lator

Der Ice-O-Lator ist eine einfache Extraktionsmethode mithilfe von Wasser und Eis. Das System besteht aus zwei Beuteln mit feinen Sieben, die man in einen Eimer voller Eis, Wasser und Pflanzenmaterial gibt. Man braucht eine Küchenmaschine, die das Vermischen erledigt. Durch die Verwendung eines doppelten Siebes wird ein reines Endprodukt garantiert: die Staubpartikel und der pflanzliche Abfall bleiben im Wasser zurück. Die Schlüsselkomponente in diesem Prozess ist das Wasser mit einer Temperatur von etwas über null Grad (4 bis 5°C ist optimal).

Ice-O-Lator in der Waschmaschine

Ice-O-Lator hat auch spezielle Beutel entwickelt, die man in eine oberschalige Waschmaschine geben kann. Anstatt das Wasser und die Blätter manuell zu rühren, lässt man die rotierende Waschmaschine die Arbeit tun, und die kostbare Kristalle deiner Pflanzen filtern.

Bubbleator

Bubbleator

Der Bubbleator arbeitet mit einer ähnlichen Extraktionsmethode wie der Ice-o-Lator. Das System ist ein komplettes und vollständig funktionsfähiges Setup, das ausschliesslich kaltes Wasser, einen Eimer, Strom und das zu verwendende Pflanzenmaterial braucht, um zu arbeiten. Sobald der Waschvorgang beendet wurde, fliesst das Wasser, das die Trichome enthält durch den Filterbeutel, der alles lose Material im Wasser auffängt. Dann fliesst es durch den Filterbeutel, der die Kristalle aufnimmt. Ähnlich wie beim Ice-o-Lator schüttet man die Kristalle in ein Küchensieb, um sie zu trocknen, wonach man sie pressen und verwenden kann. Die Filterbeutel sind pyramidenförmig, um dem Wasser mehr Wechselwirkung mit dem Pflanzenmaterial zu geben.

Auflösende Methoden

Queen Bee Extraction

Butan Hash Öl (BHO)

Das Konzentrat wird hergestellt, indem man Butangas durch das Pflanzenmaterial schiesst und das Gas daraufhin ablässt. Verwende hierzu entweder den Queen Bee Extractor oder den Honey Bee Extractor. Gib das Pflanzenmaterial in das Gerät und schiesse Butangas durch die Öffnung. Das Öl wird auf der anderen Seite heraustropfen.

Warnung: Verwende diese Methode nicht in geschlossenen Räumen! Butangas ist sehr entzündlich und kann zu Explosionen führen!

ISO Hash Öl

Man kann das Pflanzenmaterial auch in Alkohol auflösen. Dafür ist nur Isopropylalkohol geeignet, der zumindest 91%, vorzugshalber aber 99% sein sollte. Lege sowohl den Alkohol als auch das Pflanzenmaterial zumindest ein paar Tage vorher schon in ein Gefrierfach.

Reinigung

Wenn man eine auflösende Methode anwendet muss man das Konzentrat reinigen, bevor man es verwenden kann. Bei der BHO Methode verwendet man normalerweise einen Vakuumofen zum Reinigen. Für ISO Hash Öl reicht auch ein System mit Kaffeefiltern und etwas Geduld (letztendlich verdampft der Alkohol) aus.

Wenn Du dich für die BHO Methode entscheidest, achte darauf Butangas von guter Qualität zu verwenden! Entscheide dich für „veredeltes“ oder „gereinigtes“ Butangas, was bedeutet, dass der Hersteller keine Zusatzstoffe verwendet, die dann auch in deinem Konzentrat vorkommen können.

Begriffsdefinition: Wachs, Hash & Shatter

Cannabis Konzentrat

Wie bereits erwähnt ist „Konzentrat“ ein Überbegriff und Cannabiskonzentrate gibt es in den verschiedensten Farben und Formen. Technisch gesehen ist normales Haschisch auch ein Konzentrat.

Die (Online) Welt ist voll von Begriffen, wie Shatter, Wachs oder Bubble Hash, die sich alle auf Konzentrate beziehen. Die genaue Definition ist nicht immer verfügbar, wobei man allgemein sagen kann, dass Shatter sich auf pure Konzentrate bezieht und sich fast so anfühlt bzw. so aussieht wie Glas. Wachs ist klebriger und Öl ist wirklich flüssig. Als Bubble Hash bezeichnet man jenes Haschisch, das der Bubbleator herstellt. Icewax ist Wachs aus dem Ice-O-lator. Full-Melt bezieht sich auf Konzentrate die so wenig Pflanzenmaterial enthalten, dass es vollständig schmilzt wenn es erhitzt wird. Full-Melt Extrakte eignen sich am besten zur Verwendung mit einem Vaporizer, da sie keine Rückstände hinterlassen.

Ob ein Konzentrat flüssig oder fest ist, hängt nicht nur von der Extraktionsmethode ab, sondern auch von der Qualität des verwendeten Pflanzenmaterials.


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