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CBD & CBD-Öl - Enzyklopädie

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CBD & CBD-Öl

2 Kommentare

Was ist CBD?

CBD steht für Cannabidiol und ist eines der mehr als 60 verschiedenen Cannabinoide, die in der Hanfpflanze vorkommen. THC ist ach ein Cannabinoid. Der vollständige Name lautet Tetrahydrocannabinol und es handelt sich um eine Substanz, die einen grossen Einfluss auf das Bewusstsein haben kann. CBD hat keine bewusstseinsverändernde Wirkung, kann aber verschiedensten wissenschaftlichen Quellen zufolge eine medizinische Anwendung finden.

Cannabis Sativa Pflanze

Eine Cannabispflanze.

Die Geschichte von CBD

Der erste Nachweis von menschlicher Verwendung der Cannabispflanze ist 5000 Jahre alt. In alten chinesischen Schriften wird die Pflanze als wirkungsvolles Mittel zur Behandlung von Malaria, Beriberi, Verstopfung, rheumatische Schmerzen und Regelschmerzen beschrieben. Auch 3000 Jahre alte ayurvedische Texte aus Indien erwähnen die Cannabispflanze. Sogar im Neuen und Alten Testament gibt es Hinweise auf Hanf. Viele alte Zivilisationen, wie die Sumerer, Ägypter, Römer und Griechen beschreiben die Anwendung der Hanfpflanze.

Der Besitz und Konsum von Cannabis wurde 1937 in den USA verboten und lange waren die Menschen skeptisch gegenüber der Wirkung von Cannabis. Wahrscheinlich kann man sagen, dass immer noch viele Leute skeptisch sind. Vor ein paar Jahrzehnten interessierten sich die Menschen vor allem für die psychotropische Wirkung von THC. Deshalb wurden Marihuanapflanzen so gezüchtet, dass der THC-Gehalt erhöht wurde. Sorten mit einem sehr hohen THC-Gehalt wurden entwickelt, dies ging jedoch auf Kosten des CBD-Gehalts.

Medizinisches Marihuana

Dr. Tod H. Mikuriya veröffentlichte 1972 einen Artikel mit dem Namen „Marijuana Medical Papers 1839-1972", der eine Übersicht aller wissenschaftlichen Artikel in Bezug auf die medizinischen Anwendung von Cannabis gab. Von diesem Zeitpunkt an wurde die Hanfpflanze regelmässig auf ihre medizinische Wirkung untersucht.

Der Holländer Wernard Tanning führte den Begriff medizinisches Marihuana 1994 ein. Tanning verbrachte Jahre seines Lebens damit Cannabisöl zu legalisieren. Er trug zu einer radikalen Entscheidung der niederländischen Gesundheitsministerin Els Borst bei. Im Jahr 2000 entschied die niederländische Regierung, dass Cannabis nicht nur exklusiv in Coffeeshops erhältlich sein sollte, sondern auch Patienten Zugang zur kontrollierten medizinischen Cannabiszucht, frei von anderen Substanzen, zu gewährleisten.

Aufgrund dieser Entscheidung wurde eine Behörde für medizinisches Cannabis ins Leben gerufen. Diese produziert Cannabis für wissenschaftliche Zwecke. Medizinisches Cannabis ist seit 2003 in niederländischen Apotheken erhältlich. Deses Cannabis ist leider teurer als als in den Coffeeshops und deshalb sind auch die Verkaufszahlen relativ gering.

Die Forschung in Bezug auf die vorteilhafte Wirkung von Cannabis wurde weitergeführt und alle Cannabinoide wurden genau untersucht. Seit dem Jahr 2000 gibt es immer mehr Veröffentlichungen, die die potenziell vorteilhafte Wirkung von CBD Öl unterstreichen.

Da THC in fast allen Ländern eine illegale Substanz ist, begann man in Israel 2012 mit der Entwicklung von Hanfpflanzen, die hauptsächlich CBD und fast kein THC enthalten. Diese Pflanze kann legal gezüchtet werden, um daraus medizinisches Hanföl herzustellen, das einen nicht high macht.

Chemie

CBD Cannabidiol chemische Struktur

Die Struktur von CBD.

Wie bereits erwähnt steht CBD für Cannabidiol und ist eine von 60 Formen von Cannabinoiden, die in der Hanfpflanze vorkommen. Auch der menschliche Körper produziert gewisse Cannabinoide. Diese werden Endocannabinoide genannt. CBD kann oral oder mittels Inhalation aufgenommen werden, wodurch die Substanz vom Köper absorbiert wird und sich an die Cannabinoidrezeptoren anhängt.

Rezeptoren sind Punkte im Körper, an denen sich Substanzen anhängen, was entweder eine biochemische Reaktion in Bewegung setzt oder eine vor dem Auftreten hindert. Man kann sich das vorstellen wie eine Schlüssel, der in ein Schloss passt. Ein Agonist ist eine Substanz, die eine biochemische Reaktion in Bewegung setzt, nachdem sie sich an einen Rezeptor angeschlossen hat. Wie wenn ein Schlüssel in ein Schloss gleitet und dadurch eine Tür öffnet.

Ein Antagonist ist das Gegenteil; er verhindert, dass eine biochemische Reaktion stattfindet, indem er sich zwar an den Rezeptor anhängt, aber ohne eine Reaktion auszulösen. Wie ein Schlüssel, der zwar in das Schloss passt, aber die Tür nicht öffnet. Im Prinzip ist das Schlüsselloch dann blockiert.

Da CBD sich an den Cannabinoid-Rezeptor anhängt, ohne eine chemische Reaktion zu verursachen, wird es als Antagonist betrachtet. THC hängt sich auch an den Cannabinoid-Rezeptor an, aber in diesem Fall findet eine Reaktion statt; man wird high oder stoned. THC ist ein Agonist. Beruhend auf dieser Tatsache könnte man davon ausgehen, dass THC in Kombination nicht wirklich gut wirkt. CBD verhindert , dass THC eine Reaktion mit den Rezeptoren auslöst, wodurch man keine Wirkung spüren würde.

Und trotzdem tritt das Gegenteil ein. CBD scheint die Wirkung von THC zu unterstützen. Dies könnte durch die Theorie erklärt werden, dass CBD die Cannabinoid-Rezeptoren sensitiver macht. Wenn das CBD abgebaut ist, bedarf es weniger THC, um die gleiche Wirkung auszulösen, wodurch man schneller high/stoned wird. Wie genau THC und CBD einander beeinflussen ist noch nicht bekannt.

Wie man sein eigenes CBD-Öl herstellt

Um Hanföl selber herzustellen, muss man Buds, die reich an CBD sind, ein paar Tage in Alkohol einlegen. Dieser Prozess wird Extraktion genannt. Danach filtert man das Extrakt, indem man die Mischung durch einen Kaffeefilter oder Nylonstrumpf giesst. Übrig bleibt eine grüne Lösung.

CBD Konzentrate

CBD Konzentrate.

Im nächsten Schritt erhitzt man die Lösung auf 34°C wodurch der Alkohol verdampft. Es wird davon abgeraten die Temperatur zu erhöhen, da zu hohe Temperaturen die CBD-Kristalle zerstören. Durch langsames Verdampfen wird reines, Hanföl von guter Qualität garantiert.

Es wird empfohlen den Alkoholdampf aufzubewahren, da er für mehrere Extraktionen verwendet werden kann. Dadurch kann man einiges an Geld sparen, denn reiner Alkohol ist relativ teuer.

CBD-Öl Wirkung

CBD-Öl macht dich nicht stoned sondern hat eine beruhigende Wirkung, es entspannt dich. Deshalb soll es vor allem bei Menschen wirksam sein, die unter sozialen Ängsten leiden. Dies stellt einen starken Kontrast zu THC dar, das Menschen oft sozial unsicher macht.

Manche Studien geben an, dass THC eine Psychose entweder auslösen oder verstärken kann [2, 6]. THC hat ausserdem eine negative Auswirkung auf das Kurzzeitgedächtnis gezeigt. Interessanterweise verbessert CBD die kognitiven Funktionen [3, 6].

Die entgegengesetzten Wirkungen von CBD und THC, könnten auch erklären warum einige Cannabiskonsumenten vomRauchen eines Joints Paranoia bekommen, während sie dies nicht erfahren, wenn sie Haschisch rauchen. Denn Haschisch wird oft aus nicht lokalen Pflanzen hergestellt, deren THC- und CBD-Anteil ausgeglichener ist. Nederwiet (Niederländisches Cannabis) kommt von Pflanzen, die seit Generationen kultiviert werden, speziell mit dem Augenmerk auf einen hohen THC-Anteil und enthalten so normalerweise wenig CBD.

Cannabis mit viel THC mach einen normalerweise träge, weniger produktiv und weniger sozial. Dadurch bevorzugen viele ausländisches Haschisch, welches mehr CBD enthält, um der negativen Wirkung entgegenzuwirken. Dies ist ein Paradebeispiel dafür, wie die Menschheit in die Natur eingreift, was nicht immer zu besseren Produkten führt. Manchmal zerstören wir eine bereits ausgezeichnete Zusammenstellung!

CBD-Öl mit anderen Substanzen kombinieren

Cannabis aus den niederländischen Coffeeshops ist sehr unausgeglichen, da die Züchter sich in der Vergangenheit auf einen hohen TCH-Gehalt konzentriert haben. Ein paar Tropfen CBD-Öl kann einer möglichen Paranoia-Wirkung von niederländischem Cannabis entgegenwirken. Deshalb hat CBD-Öl in Kombination mit einem Joint eine vorteilhafte Wirkung.

Theoretisch kann CBD-Öl auch nützlich beim Trippen auf Pilzen oder LSD sein. Auf diesem Gebiet gab es zur Zeit der Entstehung dieses Artikels noch keine Forschungen, wenn man jedoch die Eigenschaften von CBD betrachtet, könnte es auch dabei helfen die unangenehmen Auswirkungen eines Horrortrips zu mildern.

CBD Dosierung

CBD kann in Form von Kapseln oder als (wachsartig oder flüssig) eingenommen werden. Es ist schwer eine Standard-Dosierung vorzuschlagen, deshalb empfehlen wir langsam zu beginnen, nur eine Kapsel oder einen kleinen Tropfen einzunehmen und auf die Wirkung zu warten. Wenn Du positiv darauf reagierst, kannst Du die Dosis erhöhen und feststellen, welche Menge die gewünschte Wirkung erzielt.

Es ist auch möglich CBD zu inhalieren, indem man einen Vaporizer benutzt, der das Öl erhitzt (aber nicht verbrennt) und dadurch eine Dampfwolke produziert. Beachte, dass nicht alle Vaporizer zum Verdampfen von Ölen geeignet sind, wenn Du also CBD-Dampf ausprobieren willst, kontrolliere zuerst ob dein Vaporizer für Öle und Wachse geeignet ist. Der Vorteil des Verdampfens ist die Tatsache, dass die Wirkung fast unmittelbar spürbar ist, wodurch man einfacher die richtige Dosierung finden kann.

Nebenwirkungen

Bis jetzt wurden noch keine Nebenwirkungen von CBD bestimmt. Bei extrem grossen Mengen können Bauchschmerzen auftreten, die jedoch bei normaler oder geringer Dosierung nicht auftreten. Auch eine Überdosis ist schwer zu erreichen, ausser man schafft es einen Liter Öl in sich hinein zu giessen (in solchen Mengen ist sogar Olivenöl gefährlich). CBD-Öl kann sehr teuer sein, deshalb ist es unwahrscheinlich, dass Du überhaupt ausreichende Mengen davon zur Verfügung hast oder diese konsumieren kannst.

Wie bei jeder Substanz gibt es Ausnahmen zur Regel. Manche Menschen können allergische Reaktionen auf das Öl entwickeln. Darum sollte man immer mit einer kleinen Menge (1 Tropfen) beginnen. Wenn Nebenwirkungen auftreten, sollten diese relativ gering sein.

Bitte beachte, dass zum Zeitpunkt der Entstehung des Artikels die Verwendung von CBD-Öl ein relativ neues Phänomen ist und mehr Forschungen notwendig sind, um die ganze Bandbreite seiner Wirkung und mögliche Langzeit-Risiken zu verstehen. Wie immer, sei weise und verantwortungsbewusst. Lies unseren Psychedelika sicher verwenden Führer für mehr Informationen.

Quellen


  1. Hayakawa, K.; Mishima, K.; Hazekawa, M.; Sano, K.; Irie, K.; Orito, K.; Egawa, T.; Kitamura, Y.; Uchida, N.; Nishimura, R.; Egashira, N.; Iwasaki, K.; Fujiwara, M. Cannabidiol potentiates pharmacological effects of Δ9-tetrahydrocannabinol via CB1 receptor-dependent mechanism. Brain Research 1188: 157–164 (2008).

  2. Di Forti M, Sallis H, Allegri F, et al. Daily use, especially of high-potency cannabis, drives the earlier onset of psychosis in cannabis users. Schizophr Bull. 17. Dezember 2013.

  3. Melville, Nancy A. (14. Aug 2013), Seizure Disorders Enter Medical Marijuana Debate, Medscape Medical News., abgerufen am 14. Januar 2014.

  4. Gloss D, Vickrey B (13. Juni 2012). Cannabinoids for epilepsy. Cochrane Database Syst Rev (Review)

  5. Scuderi C, Filippis DD, Iuvone T, Blasio A, Steardo A, Esposito G (Mai 2009). Cannabidiol in medicine: a review of its therapeutic potential in CNS disorders. Phytother Res (Review) 23 (5): 597–602.

  6. Campos AC, Moreira FA, Gomes FV, Del Bel EA, Guimarães FS (Dezember 2012). Multiple mechanisms involved in the large-spectrum therapeutic potential of cannabidiol in psychiatric disorders. Philos. Trans. R. Soc. Lond., B, Biol. Sci. (Review) 367 (1607): 3364–78.

  7. Liput, D. J.; Hammell, D. C.; Stinchcomb, A. L.; Nixon, K (2013). Transdermal delivery of cannabidiol attenuates binge alcohol-induced neurodegeneration in a rodent model of an alcohol use disorder. Pharmacology Biochemistry and Behavior 111: 120–7.

  8. Zuardi AW, Crippa JA, Hallak JE, Moreira FA, Guimarães FS (April 2006). Cannabidiol, a Cannabis sativa constituent, as an antipsychotic drug. Braz. J. Med. Biol. Res. (Review) 39 (4): 421–9.

  9. Long, L. E.; Malone, D. T.; Taylor, D. A. (2005). Cannabidiol Reverses MK-801-Induced Disruption of Prepulse Inhibition in Mice. Neuropsychopharmacology 31 (4): 795–803.

  10. Barbara Costa, Mariapia Colleoni, Silvia Conti, Daniela Parolaro, Chiara Franke, Anna Elisa Trovato, Gabriella Giagnoni, Oral anti-inflammatory activity of cannabidiol, a non-psychoactive constituent of cannabis, in acute carrageenan-induced inflammation in the rat paw. Naunyn-Schmiedeberg's Archives of Pharmacology, März 2004, Band 369, Ausgabe 3, S. 294-299.

  11. Barbara Costa, Anna Elisa Trovato, Francesca Comelli, Gabriella Giagnoni, Mariapia Colleoni, The non-psychoactive cannabis constituent cannabidiol is an orally effective therapeutic agent in rat chronic inflammatory and neuropathic pain, European Journal of Pharmacology, Band 556, Ausgabe 1–3, 5. Februar 2007, Seite 75–83.

  12. David J. Rog, BMBS, Turo J. Nurmikko, Tim Friede, PhD, Carolyn A. Young, Randomized, controlled trial of cannabis-based medicine in central pain in multiple sclerosis.


Kommentare

  • Thefamousbicycleride 23-06-2016 19:53:21

    I split an ~400u tab with someone and I was feeling nervous and nauseous so took a good dose of cbd oil sublingually. The other person had amazing visuals, I had practically none.

  • granny 03-05-2018 07:15:43

    I took cbd oil (2 drops under the tongue) for 1 week I receive a severe throat burn from it. it has been almost 3 months now & it's not getting better. I have been to 2 doctors & had some expensive meds. I don't know what else to do.


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