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Klarträumen - Enzyklopädie

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Klarträumen

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Inhaltsangabe



Was ist ein Klartraum?


Der Begriff Klartraum bezieht sich auf einen Zustand des bewussten Träumens – auf gewisse Art ist der Körper in einem Schlafzustand, der Geist ist jedoch wach, während man träumt.

In normalen Träumen wird man auf eine Reise geschickt, wobei man selbst wenig Einfluss auf die Ereignisse nehmen kann. Personen und Orte sind oft verschwommen. Ein durchschnittlicher Mensch hat zwischen drei bis fünf Träume pro Nacht. Auch wenn man sich nach dem Aufwachen nicht mehr an seine Träume erinnern kann, ist es wissenschaftlich bewiesen, dass jeder Mensch träumt.

Ein Klartraum ist ein Traum in dem man sich dessen bewusst ist, dass man träumt, entweder schon von Anfang an, oder auf Grund eines seltsamen Ereignisses, welches diese Realisation hervorruft. Menschen die man sieht und Orte an denen man sich befindet sind sehr viel lebendiger und können sich wie das wahre Leben anfühlen. Jetzt wo man aus dem Traum erwacht ist, hat man die Freiheit, den Verlauf des Traumes zu beeinflussen.

Anstatt den Ereignissen zu folgen, wie ein Film mit Drehbuch, wird es nun eher so wie ein Videospiel. Die Traumwelt ist ein Spielplatz und, wenn man die Fähigkeiten des Klartraumes gut genug beherrscht, kann man all das machen, was einem in den Sinn kommt. Hoch in den Himmel fliegen wie Superman, intim werden mit jemandem, in den man verliebt ist, oder tiefer in den eigenen Geist eindringen, die Möglichkeiten sind fast grenzenlos!

Dieser Artikel umfasst einige der grundlegenden Richtlinien, sowie eine ganze Reihe von bewiesenen Techniken, um Klarträume einzuleiten und bessere Traumerinnerung sowie verbesserte Traumkontrolle zu erlangen.

Und das Spannende dabei? Jeder Mensch kann das Klarträumen lernen!


Geschichte des Klartraumes


Flugzeug der Gebrüder Wright

Du wirst überrascht sein zu hören, dass die offizielle und wissenschaftliche Entdeckung des Klarträumens eigentlich erst sehr spät in der Menschheitsgeschichte stattgefunden hat. Wir haben im wahren Leben schon Flugzeuge gebaut und sind in die Lüfte aufgestiegen, bevor die meisten Gelehrten es wagten, zu behaupten, dass sie in ihren Träumen die Fähigkeit haben zu fliegen.

Das bedeutet aber nicht, dass das Klarträumen an sich nicht existierte. Manche Menschen haben anscheinend eine angeborene Fähigkeit zum Klarträumen, daher ist es nur logisch anzunehmen, dass es in den tausenden von Jahren der Menschheitsgeschichte sicherlich mehr dieser begabten Traumerforscher, sogenannte Oneironauten, gegeben hat. Während Psychonauten mit Hilfe von psychedelischen Drogen durch ihr Unterbewusstsein reisen, reisen Oneironauten in ihren Träumen und erforschen diese.

Das erste bekannte Werk eines Oneironauten stammt von dem Franzosen Marie-Jean-Léon, Marquis d'Hervey de Saint Denys. Das Buch erschien im Jahre 1867 unter dem Titel „Träume und Wege um sie zu leiten: Praktische Beobachtungen“. Es besteht Uneinigkeit darüber, wer zuerst die Bezeichnung Klarträumen erfunden hat. Dem holländische Psychiater und Autor Frederik Willem van Eeden wird noch immer weitgehend angerechnet, der Erste gewesen zu sein, der diesen Ausdruck dafür verwendete, die Fähigkeit sich eines Traumes bewusst zu werden, zu beschreiben. Van Eeden sammelte Berichte von Träumenden und experimentierte mit seinen eigenen Traumfähigkeiten, was er in der passend benannten „Studie der Träume“ (1913) beschrieb.

Trotz der Geburt des Namens für diese spezielle Art des Traumes und der Anerkennung durch verschiedenste prominente Persönlichkeiten, veränderte sich die Meinung der wissenschaftlichen Gemeinschaft bezüglich Träumen nicht sofort. Es war, gelinde gesagt, nicht das angesehenste Forschungsgebiet. Eine Neuheit, aber nichts, was einer genauen Prüfung standhalten konnte.

Das Problem damit, einen Klartraum zu beweisen, wurde 1959 erfolgreich von dem Philosophen Norman Malcolm formuliert. Er sagte: „Das einzige Wahrheitskriterium darüber, ob jemand einen bestimmten Traum hatte, ist letztendlich, sein eigenes Wort."

Ohne handfesten Beweis könnte der Klarträumer einfach behaupten ein Hellseher zu sein und daher blieben die Oneironauten über Jahre hinweg die Zielscheibe des Gespöttes der akademischen Gemeinschaft. Atombomben wurden erfunden und im Krieg eingesetzt, Drogen wie LSD wurden populär, und trotz alldem wurde ein Wissenschaftler, der behauptete Erkenntnisse über die Traumkontrolle zu haben, abgewiesen oder selbst verspottet. Einige „Experten“ glaubten sogar es wäre unmöglich Kontrolle über die Träume zu erlangen; ein Widerspruch in sich.

Der grösste Wegbereiter in der Erforschung des Klartraumes ist jedoch Stephen LaBerge. Für seine Doktorarbeit forschte er im Schlaflabor der Stanford Universität, wobei er historische Berichte sammelte, Experimente durchführte und ein Programm zur Einleitung von Klarträumen entwickelte. Im Jahre 1985 veröffentlichte er das Buch „Klarträumen: Die Fähigkeit wach und bewusst zu sein in deinen Träumen“, welches bis heute als die Bibel des Klarträumens gilt.

LaBerge wird oft zugeschrieben, dass er Malcolms Problem gelöst hätte, aber in Wirklichkeit war es der Engländer Keith Hearne, der 1975 einen Weg fand, sodass der Klarträumer der Aussenwelt Signale senden konnte und zwar indem er Augenbewegungen benutzte. Das Signal konnte nachgemacht werden und wurde damit zu einem wesentlichen Werkzeug, um den Zustand des Klarträumens wissenschaftlich zu belegen. Seine bahnbrechende Doktorarbeit findet man auf seiner Website zum lesen und downloaden: www.keithhearne.com.

Stephen LaBerge hat jedoch dazu beigetragen, Oneirologie (die Forschung der Träume) als ein anerkanntes wissenschaftliches Gebiet zu etablieren. Er sorgte auch dafür, dass das Konzept des Klarträumens in den Medien bekannt und einem breiteren Publikum zugänglich wurde. LaBerge ist auch Gründer des Lucidity Institute, einem Forschungszentrum, welches Traumforschung und Techniken zur Verbesserung von Klarträumen unterstützt.


Träume und wiederkehrende Themen

Eine der vielen faszinierenden Entdeckungen der Traumforschung ist die Tatsache, dass viele Träumende wiederkehrende Thematiken erleben. Einige dieser Themen wurden zu Clichés gemacht und sind oft in der Belletristik wiederzufinden. Beispiele hierfür sind Träume, in denen man sich selbst nackt vor einem Publikum befindet, vor einem Monster flieht, wobei man sich jedoch in Zeitlupe bewegt oder aber Träume, in denen die Zähne ausfallen.

Ein weiteres kleines, besonders seltsames Detail, das unerklärbarer Weise von Träumern überall auf der Welt geteilt wird: Lichtschalter scheinen in Träumen nur selten, wenn überhaupt zu funktionieren. Dies scheint vor allem proportional zur Gefahr in der man sich befindet aufzutreten – je mehr Monster mit dir in einem Zimmer sind, desto geringer die Chance, dass der Lichtschalter so funktioniert wie erwartet.

Traumdeutung: Zähne fallen aus

Der Experte für Klarträume und Autor Robert Waggoner hat dies als einen Mythos entlarvt – indem man daran glaubt, dass das Licht nicht funktionieren wird, funktioniert es auch nicht. Die einzige Einschränkung, die es in deinen Träumen gibt, ist deine Vorstellungskraft. Du kannst durch Mauern gehen, wenn Du nur daran glaubst, dass Du es kannst (aber bitte nicht im echten Leben versuchen).

Was bedeuten also Träume? Manche glauben, dass Träumen nur eine natürliche Art ist, die Ereignisse des Tages zu verarbeiten, während andere wiederum glauben, dass Träume die aufdringliche Art des Geistes ist, uns etwas durch unklare Metaphorik mitzuteilen.

Es gibt noch immer sehr viel, das wir über den menschlichen Geist nicht wissen, inklusive dem Träumen.


Grundsätzliche Tipps und Tricks für Klarträume


Seitdem das Klartäumen als etwas so reales wie die Atombombe anerkannt wurde (und vor allem als eine Fähigkeit, von der La Berge überzeugt ist, dass sie jeder Mensch erlernen kann), gab es umfangreiche Forschungen und persönliche Experimente zu diesem Thema. Eine schnelle Online-Suche wird viele Bücher, Webseiten und Foren anzeigen, die einem dabei helfen können, seine Träume zu bezwingen.

Alle existierenden Methoden aufzulisten würde den Rahmen dieses Artikel sprengen. Deshalb beginnen wir erstmal mit den am häufigsten erwähnten Grundlagen, um Traumerinnerung und Klarheit zu verbessern, bevor wir zu einer Liste von speziellen Traumtechniken übergehen.

Traumerinnerung und Erkenntnis

Möglicherweise bist Du bereits ein Naturtalent im Träumen, ohne dass Du es weisst. Ein Problem, mit dem sich viele Menschen konfrontiert sehen, ist die Unfähigkeit, sich an ihre Träume erinnern zu können. Wie kann man denn wissen, dass man einen Klartraum hatte, wenn man es sofort nach dem Aufwachen vergisst? Selbst unter jenen, die eine Erinnerung an ihre Träume haben, gibt es nicht viele, die sich an mehr als ein paar spezifische Ereignisse oder Szenen erinnern.

Um alles noch komplizierter zu machen, ist es auch noch relativ schwierig, sich dessen bewusst zu werden, dass man träumt. In deinen Träumen könntest Du so etwas lächerliches sehen wie einen Hai, der als Clown verkleidet Einrad fährt und darüber lachen, ohne, dass Du das Gebilde deiner Realität hinterfragst.

Der Durchschnittsmensch hat mehrere Träume pro Nacht, aber er hat Schwierigkeiten sich an irgendetwas anderes als den letzten zu erinnern, nachdem der Wecker ihn so abrupt aus seiner Traumwelt gerissen hat. Der Grund dafür ist einfach; man schläft in verschieden Phasen, aber man träumt am ehesten in der REM (Rapid Eye Movement) Phase, in der die Augen sich schnell und unkontrolliert bewegen.

Die erste REM Phase beginnt 90 bis 120 Minuten nach dem Einschlafen und danach gibt es ungefähr vier bis fünf pro Nacht. Im Laufe der Nacht werden die REM Phasen länger. Es ist daher einfacher sich an frühmorgendliche Träume zu erinnern, als an Träume von früheren Phasen.

Was kannst Du also tun, um deine Traumerinnerung zu verbessern? Hier sind einige Hinweise:

  • Sorge dafür, dass Du ausreichend schläfst
  • Führe ein Traumtagebuch
  • Finde deine Traumzeichen
  • Hinterfrage alles, prüfe die Realität
  • Wähle ein Totem
  • Visualisiere ein Ziel
  • Kreiere die richtige Atmosphäre
  • Mach ein Schläfchen
  • Gib nicht auf!

Sorge dafür, dass Du ausreichend schläfst

Dies mag vielleicht wie ein lahmer Ratschlag wirken, so, als ob man sagen würde, dass man ein besserer Koch wird, indem man sein Messer schärft oder, dass man mehr in der Dusche singen sollte, wenn man der nächste grosse Pop Star sein will. Aber es ist tatsächlich wirklich wichtig für alle Techniken.

Wenn Du keinen normalen Schlafrhythmus hast, dann ändere das. Nur wenn Du gut ausgeruht bist, wirst Du den Luxus haben, um Zeit in eine Karriere als Oneironaut stecken zu können.

Wiederkehrende Themen – führe ein Schlaftagebuch!

Jeder Mensch träumt und persönliche Traumberichte zeigen oft eine Menge an wiederkehrenden Themen oder sogar spezifische Ereignisse. Das könnte mit einem alltäglichen Konflikt verbunden sein, oder aber etwas ganz anderes sein.

Für den Autor diese Artikels sind es öffentliche Verkehrsmittel. Ja, richtig, so etwas banales wie öffentliche Verkehrsmittel kann zu einem Traumthema werden. Besagte Träume umfassen meist einen eigenartigen Bus oder Zug, der sich von dem von mir angestrebten Zielort entfernt, gepaart mit der Angst nicht rechtzeitig zur Arbeit zu kommen, oder nicht nach Hause zu finden.

Indem Du ein Traumtagebuch führst, kannst Du letztendlich solche Muster in deinen Träumen erkennen. Nachdem der Versuch, sich an seine Träume zu erinnern, sich in etwa so anfühlen kann, also ob man versuchen würde, Wolken anzufassen, ist es das Beste, ein Notizbuch neben dem Bett bereitzuhalten. Es muss nicht gleich ein Roman sein – versuche einfach das Wichtigste niederzuschreiben. Wen hast Du gesehen? Was ist passiert? Wie hast Du dich gefühlt?

Gefühle sind der einfachste Teil, an den man sich erinnern kann. Auch wenn Du dich nicht an alle Ereignisse eines Traumes erinnerst, wirst Du wissen ob es dich glücklich gemacht hat oder ob Du es beunruhigend gefunden hast. Warte nicht bis später am Vormittag, um deine Notizen zu machen. Traumerinnerung kann schnell verblassen und die beste Zeit ist gleich nach dem Erwachen aus einem Traum. Selbst ein kleines Detail kann genug sein um dir dabei zu helfen, dich an deinen Traum zu erinnern und das Thema zu erfassen – und vielleicht kannst Du es später weiterspinnen, wenn Du mehr Zeit hast.

Finde deine Traumzeichen

Sowie bereits oben beschrieben, nachdem Du damit begonnen hast ein Traumtagebuch mit deinen nächtlichen Abenteuern (oder Unglücken) zu führen, wirst Du mit der Zeit einen durchgehenden Faden finden und dazu fähig sein, es als ein typisches Traumereignis zu erkennen. Vielleicht träumst Du oft von der Arbeit, Schule oder aber Du tendierst dazu, viele Alpträume zu haben.

Diese Dinge können als deine Traumzeichen gedeutet werden, Dinge, nach denen man suchen kann, um festzustellen, dass man tatsächlich träumt. Es kann etwas Grosses sein, oder aber das kleinste Detail, aber wenn Du der Meinung bist, dass es oft in deinen Träumen passiert, zahlt es sich aus, davon Notiz zu machen. Was uns zum nächsten Punkt bringt...

Hinterfrage alles, prüfe die Realität

Träumst Du jetzt gerade?

Nein. Ernsthaft. Wir meinen das ernst. Denke wirklich darüber nach.

Träumst Du?

Wenn Du die Frage ignoriert hast und gleich zur Schlussfolgerung gekommen bist, dass Du nicht träumst, wie konntest Du das wissen? Träume können sich genauso real anfühlen wie das wirkliche Leben, also besteht nicht zumindest eine kleine Möglichkeit, dass Du diesen wunderschönen, elegant formulierten Artikel nur träumst? Nicht jeder Traum dreht sich letztendlich darum, ein Actionheld zu sein.

Was wir hier versuchen aufzuzeigen, ist, dass selbst nachdem Du dein Traumgedächtnis verbessert hast und dir bewusster bist über die Themen deiner Träume, es dir trotzdem noch Schwierigkeiten bereiten kann, dir einzugestehen, dass Du in einem Traum bist. Einer der Tricks ist, sich selbst mehrere Male im Laufe des Tages zu fragen „Träume ich?“, vor allem wenn Du dich in einer typischen Traumumgebung befindest.

Dies nennt man einen Realitätscheck. Erinnere dich daran dies öfter im wirklichen Leben zu tun, aber sei auf der Hut. Suche nach Zeichen dafür, dass Du in einem Traum bist. Weisst Du welcher Tag es ist? Weisst Du wo Du bist und wie Du dorthin gekommen bist? Ergeben die Menschen um dich herum und die Situation in der Du dich gerade befindest Sinn, oder ist irgendetwas anders?

Realitätschecks sind besonders wichtig, auf Grund des „falschen Erwachens“. Fast jeder Klarträumer wird zu irgendeinem Zeitpunkt ein falsches Erwachen erleben, indem man träumt, dass man in seinem Bett aufgewacht ist, überzeugt davon, dass es das richtige Leben ist. Einige Träumer berichten von mehreren falschen Erwachen in Folge.

Hinterfrage immer alles. Eine (gesunde) Dosis Paranoia hilft! Sobald es dir im wahren Leben, in Fleisch und Blut übergegangen ist, wirst Du auf einmal bemerken, dass Du es auch in deinen Träumen tust, was zu vielen Gelegenheiten des Klartäumens führt.

Träumst Du?

Wähle ein Totem

Wenn Du den Film Inception gesehen hast, dann erinnerst Du dich vielleicht daran, dass die Charaktere Totems benutzten um festzustellen, ob sie schliefen oder nicht. Totems sind kleine, persönliche Objekte, von denen nur die eine bestimmte Person weiss, wie sie sich anfühlen; ihre Struktur, ihr Gewicht, ihr Geruch, usw.

So lebhaft ein Traum auch sein mag, er ist niemals eine perfekte Imitation des Wachzustandes. Daher ist es eigentlich der perfekte Trick, so etwas wie ein Totem zu benutzen, um die Frage zu beantworten, ob man gerade träumt. Es ist am Besten, etwas zu benutzen, was man immer bei sich hat und das man einfach kurz mal checken kann, ohne dass man sich in der Öffentlichkeit blamiert. Es eignen sich Dinge wie der Hochzeitsring, eine Armbanduhr oder die Schlüssel in der Tasche.

Aber was kann man machen, wenn man sich oft nackt in seinen Träumen wiederfindet? Es gibt noch etwas anderes, das vielleicht sogar ein viel besseres Totem ist und zwar etwas, das Du immer an dir hast. Sogar dann, wenn Du nicht angezogen bist: Ein Teil deines Körpers.

Nein. Das ist nicht das Teil, an das wir denken.

Wir meinen deine Hand. Was auch immer der Traum ist, ganz egal wie bizarr, wenn Du deine Hand vor deinem Gesicht bewegst, erwartest Du, etwas Bekanntes zu sehen. Nimm dir etwas Zeit, um deine Hand genau zu studieren und sie kann zu einem kraftvollen Totem werden. Vielleicht hast Du ein paar interessante Narben, seltsam geformte Nägel oder stark behaarte Fingerknöchel.

Wenn man seinen Körper in einem Traum ansieht, ist er oft anders (sich in Spiegeln anzuschauen kann besonders beängstigend sein). Darum könnte es genau das Totem sein, das Du brauchst.

Verlasse dich nicht darauf, dich selbst zu kneifen. Du wirst überrascht sein, wie viel Du letztendlich in einem Traum fühlen kannst!

Visualisiere ein Ziel

Wenn Du ein Fan von Meditation bist, dann ist dies etwas, wovon Du Gebrauch machen kannst. Bevor Du schalfen gehst, setz dir ein Ziel. Visualisiere es. Erschaffe die Szene in deinem Geist. Wenn Du an einen Ort denkst, stell dir sein Aussehen, die Geräusche und Gerüche vor. Vertrautheit hilft.

Du kannst dir auch vornehmen, etwas in deinen Träumen zu machen. Vielen Leuten gefällt es, in ihren Träumen zu fliegen. Also das nächste Mal, wenn Du dir bewusst wirst, dass Du träumst, warum nicht zu Superman werden? Versuche dir vorzustellen, wie es sein würde. Stell dir vor, was Du willst. Wie würdest Du vom Boden aufsteigen? Würdest Du schnell los rennen, die Arme wie ein Vogel schlagend oder würdest Du einfach nach oben springen?

Beginne im Kleinen. Es wird dir vermutlich nicht gelingen, von Beginn an gesamte Traumwelten zu erschaffen und dies zu versuchen kann frustrierend sein. Probiere statt dessen kleine Dinge umzuwandeln. Versuche eine tiefgreifende Konversation mit einem Traumcharakter zu haben. Die Resultate können sehr amüsant oder sogar aufschlussreich sein – die Charaktere könnten genauso Aspekte deiner Psyche sein, die dich zu einem besseren Verständnis deiner selbst führen.

Was auch immer das Zeil ist, fokussiere dich vor und während deiner Techniken darauf. Wenn Du anfängst Herrschaft über deine Träume zu gewinnen, wirst Du letztendlich fähig sein, die Rolle des Regisseurs oder Autors deiner Träume zu übernehmen.

Kreiere die richtige Atmosphäre

Schauplatz und Rahmen sind zwei der wichtigsten Faktoren für Menschen, die psychedelische Drogen nehmen. Auf gewisse Weise trifft dies auch auf Träume zu. Zwar träumt man nur während man schläft, aber man kann sich auch tagsüber mit Träumen beschäftigen.

Versuche ein Buch oder einen Artikel über Klarträumen vor dem Einschlafen zu lesen. Oder wache in der Mitte eines Traumzyklus auf (später noch mehr über diese Technik) und nimm dir ein paar Minuten Zeit um ein paar Tipps und Tricks nachzulesen.

Erstaunlicher Weise helfen auch spezielle Musikarten, entweder bevor man schlafen geht oder in jenen Momenten zwischen den Traumzyklen. Suche nach „binaural beat“ und Du wirst viele Beispiele finden. Hier ist ein Link, den Du verwenden kannst: YouTube track. Wenn Du die Stimme nervig findest, such einfach nach ähnlichen Tracks.

Mach ein Schläfchen

Erstaunlicher Weise haben viele Menschen eher einen Klartraum während eines Mittagsschläfchens oder Abendschläfchens, als während eines normalen Nachtschlafes. Auf jeden Fall etwas zum Ausprobieren, wenn Du mal Zeit hast!

Nicht aufgeben!

Vielleicht hast Du versucht, die Erfahrung eines Klartraumes zu machen, ohne dass es dir gelungen ist oder vielleicht steckst Du gerade in einer Trockenperiode. Kopf hoch! Wir haben das alle mal durchgemacht.

Erinnere dich einfach an die Grundlagen: ein einfaches Traumbuch führen, Realitätschecks durchführen und Ziele setzen. Und versuche nicht, es zu erzwingen, wenn Du nicht gut schläfst (denke an Tipp Nr. 1), sondern finde den richtigen Zeitpunkt um deinem Hobby nachzugehen.

Wenn Du anfangs nicht erfolgreich bist, wird Google dir sicher dabei helfen, mehr gute Tipps und Tricks rund ums Träumen zu finden! Es gibt unzählige, grossartige Foren, die dir mehr Tipps und Tricks bieten können.


Klartraumtechniken


Okay, vergiss die Grundlagen; lass uns gleich zum Kern der Sache vordringen: Wie bekommt man (mehr) Klarträume?

Es gibt keine einzelne, einfache Antwort. Leider ist das, was für den einen Wunder bewirkt, für den nächsten absolut unfruchtbar. Das bedeutet, wenn Du gerade anfängst oder aber deine alten Tricks nicht mehr funktionieren, dann solltest Du mit verschiedenen Techniken experimentieren. Auch wenn dies möglicherweise wie ein Selbsthilfe Artikel klingen könnte: Du solltest versuchen herauszufinden, was für dich am besten funktioniert. Durch ein bisschen Experimentieren, kannst Du deinen eigenen Cocktail von Tricks für Klarträume herstellen.

Dieser Teil wird nur einige wenige der unzähligen trauminduzierenden Techniken erläutern. Sei dir dessen bewusst, dass es noch viele andere Techniken oder Abwandlungen von Techniken gibt, die Du ausprobieren kannst. Checke den Referenzteil des Artikels für ein paar Webseiten und Buchideen, die dir weiterhelfen können.

MILD: Mnemonic Induction of Lucid Dreams (Herbeiführen eines Klartraumes durch Merksprüche)

Die MILD Technik wurde von Dr. LaBerge entwickelt und perfektioniert. Er benutzte sie dazu, Klarträume bewusst herbeizuführen. Es ist eine einfach anwendbare Technik und es bestehen viele kleine Variationen des Grundkonzeptes. MILD kann einfach mit anderen, weiter fortgeschrittenen Techniken verbunden werden.

Wie funktioniert MILD? Im Grunde geht es vor allem darum, die Erwartung aufzubauen, sich des Traumes bewusst zu werden. Man wiederholt ein Mantra bevor man schlafen geht oder nachdem man eine Weile geschlafen hat. Das Mantra kann etwas sein wie „Ich werde Kontrolle über meine Träume haben“, „Das nächstem Mal, wenn ich träume, werde ich mir dessen bewusst“ or „Heute Nacht wache ich in einem Traum auf“. Vermeide Ungewissheit in deinem Mantra. Du willst nicht nur oder wünscht dir, dass es passiert, sondern Du wirst es durch die Kraft der Autosuggestion möglich machen.

Schritte der MILD-Technik nach LaBerge

Ein Auszug aus Stephen LaBerges „Die Welt des Klartraumes erforschen“ beschreibt seine Technik ein bisschen detaillierter:

  1. Leite die Traumerinnerung ein
    Bevor Du ins Bett gehst, lege fest, dass Du aufwachen und dich an deine Träume der einzelnen Traumphasen erinnern wirst (oder die erste Traumphase nach der Dämmerung oder nach 6 Uhr früh oder was immer dir passend erscheint).
  2. Traumerinnerung
    Wenn Du aus einer Traumphase erwachst, egal wie spät es ist, versuche dich an so viele Details wie möglich zu erinnern. Wenn Du zu verschlafen bist und immer wieder in Träume abdriftest, mache etwas, um dich aufzuwecken.
  3. Fokussiere deine Absichten
    Wenn Du wieder in Schlaf fällst, konzentriere dich auf deine Absicht, zu erkennen, dass Du schläfst. Sage dir selbst: „Nächstes Mal, wenn ich träume, will ich mich daran erinnern, dass ich träume.” Versuche wirklich zu spüren, dass Du es auch meinst. Reduziere deine Gedanken auf diese eine Idee. Wenn Du bemerkst, dass Du an andere Dinge denkst, lasse diese Gedanken los und führe deinen Geist zurück zu deiner Absicht, dich zu erinnern.
  4. Stelle dir vor, wie Du dir bewusst wirst
    Stelle dir gleichzeitig vor, wie Du wieder zurück in deinem Traum bist, von dem Du gerade erwacht bist, aber diese Mal erkennst Du, dass es ein Traum ist. Finde ein Traumzeichen in dieser Erfahrung; wenn Du es siehst, sage zu dir selbst: „Ich träume!“ und fahre fort mit deiner Fantasie. Du entscheidest möglicherweise, dass Du gerne fliegen möchtest, wenn Du dir bewusst wirst. In diesem Fall, stell dir vor wie Du abhebst und losfliegst, sobald Du zu jenem Punkt in deiner Fantasie kommst, an dem Du „bemerkst“, dass Du träumst.
  5. Wiederhole

    Wiederhole Schritt 3 und 4, bis deine Absicht sich eingeprägt hat, dann erlaube dir in Schlaf zu fallen. Wenn Du feststellst, dass Du während Du einschläfst an etwas anderes denkst, wiederhole den Vorgang bis das Letzte, das dir in den Sinn kommt, deine Absicht einen Klartraum zu haben ist.



WILD: Wake Induced Lucid Dreaming (Herbeiführen eines Klartraumes aus dem Wachzustand)

Die WILD Technik wird grundsätzlich für Anfänger nicht empfohlen und missglückte Versuche führen auf jeden Fall zu Schlafmangel. Menschen die etwas anfälliger sind, könnten dies selbst ein wenig beunruhigend finden. Kannst Du uns noch folgen? Lese weiter, Du Tapferer!

Der Teil der “Herbeiführung aus dem Wachzustand“ bedeutet, dass man direkt auf der Welle aus dem Wachsein in den Klartraum reitet, so als ob man eine Art cooler Traumsurfer wäre. Wie schon vorher erwähnt, beginnen die REM Phasen in gleichmässigen Intervallen und werden zum Morgen hin länger. Daher sollte man hier während einer der späteren Phasen aufwachen, während der es am wahrscheinlichsten ist, dass man sofort nach dem Einschlafen zu träumen beginnt.

Wecker

Stelle deinen Wecker auf 4, 5, 6 oder 7,5 Stunden nachdem Du schlafen gehst. Das Ziel ist es, wach genug zu sein, sodass man nicht sofort wieder in Schlaf fällt, aber gleichzeitig auch nicht hellwach zu werden. Es sei denn Du möchtest ein Experte im klaren Tagträumen werden (ein viel einfacheres, wenn auch nicht ganz so belohnendes Hobby).

Experimentiere mit dem genauen Timing, bis Du den exakten Punkt getroffen hast. Wenn der Wecker läutet, kann man schnell mal auf die Toilette laufen, ein Glas Wasser oder Saft trinken oder einen kurzen Blick auf seine Lieblingstechniken im Klarträumen werfen. Man kann natürlich auch einfach im Bett bleiben. Leute, die einen tiefen Schlaf haben, müssen eventuell ihr Gehirn ein bisschen ankurbeln, während Leute mit leichtem Schlaf bevorzugt im Bett liegen bleiben und bestenfalls ihre Position ein wenig verändern.

Der Schlüssel zur WILD Technik ist es, mental wach zu bleiben, während man seinen Körper in Schlaf fallen lässt. Dazu sollte man sein Gehirn wach halten und gleichzeitig ganz still liegen, was das Gehirn dazu überlistet, den Traumschalter für den Rest des Körpers zu betätigen. Es passieren ganz schön realitäts-verzerrende (aber harmlose!) Dinge, wenn der Körper anfängt in einen Schlummerzustand zu fallen.

Hast Du jemals das Gefühl gehabt zu fallen, während Du im Bett liegst? Oder ein seltsames Geräusch gehört, von dem Du dir sicher bist, dass es nicht wirklich da war? Das sind Zeichen dafür, dass deine Sinne in Schlaf fallen. Leute können diese Erfahrung sogar ohne bewusste Techniken machen.

Nun, das Schwierige an WILD ist, die richtige Balance zwischen Entspannung und mentaler Klarheit zu finden. Wenn man den Fokus verliert, schläft man wie gewohnt ein. Wenn man sich zu sehr auf seine Gedanken fokussiert, bekommt man womöglich kein Auge zu. Genau wie bei den anderen Techniken, gibt es auch hier viele verschiedene Ansätze um Klartäumen im Wachzustand hervorzurufen. Hier sind einige Beispiele:

  • Zähle von 1 bis 100 und rückwärts
  • Wiederhole ein Mantra (MILD/WILD Kombination)
  • Konzentriere dich darauf, ob willkürliche Gedanken auftauchen (aber behalte Bewusstheit)
  • Konzentriere dich auf deine Atmung
  • Bewege deinen Zeige- und Mittelfinger ganz sanft, als ob Du etwas tippen oder Klavier spielen würdest (dies ist eigentlich eine eigene Technik und nennt sich FILD: Finger Induced Lucid Dreaming – Finger Induziertes Klartäumen)

Während der ganzen Zeit sollte man nicht einen einzigen Muskel bewegen (im Falle von FILD keinen ausser die der Finger). Das mag sich jetzt gar nicht schwer anhören, aber es ist ungefähr so, wie zu versuchen, sich keinen rosaroten Elefanten vorzustellen. Diejenigen unter uns, die einen leichten Schlaf haben, erkennen sich vermutlich wieder in der Tendenz, sich in den Kissen hin und her zu wälzen, bevor man die richtige Position gefunden hat.

Versuche schnell zu ermitteln (oder durch Ausprobieren herauszufinden) was deine angenehmste Schlafposition ist und bleib während der gesamten Übung bei dieser. Nach einiger Zeit wird dein Körper versuchen dich zu testen, indem er dir einen Juckreiz schickt. Kratze dich nicht. Dein Hals wird sich auch unglaublich trocken anfühlen. Versuche nicht zu schlucken und leite deine Aufmerksamkeit woanders hin.

Schlussendlich wirst Du anfangen eigenartige Dinge wahrzunehmen. Versuche nicht zu aufgeregt oder zu ängstlich zu werden. Dein Körper wird anfangen sich taub anzufühlen und dir erscheinen hypnagoge Bilder. Hypnagogie bezieht sich auf den Übergang zwischen Wachzustand und Schlaf – nur dass in diesem Fall das Gehirn wachsam genug ist um dies wahrzunehmen!

Was man sieht oder hört ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, aber bereite dich auf bunte Bilder und seltsame Töne, möglicherweise selbst Trompeten, die aus dem Nichts zu kommen scheinen, vor. Vielleicht fühlst Du dich auch, als ob Du schweben würdest. Auf bestimmte Weise halluzinierst Du. Was auch immer passiert, behalte deine Aufmerksamkeit noch ein wenig, Du bist schon fast am Ziel.

An einem bestimmten Punkt, den man nur durch Erfahrung erkennen kann, erreichen die hypnagogischen Empfindungen ihren Höhepunkt. Glückwunsch! Du bist jetzt wach und trotzdem in Schlaf! Hier machen sich auch Kenntnisse von MILD positiv bemerkbar. In dieser Übergangsphase ist es möglich, seine Träume mit der Kraft seines Geistes zu steuern. Visualisiere was Du gerne machen möchtest, wo Du gerne hingehen möchtest oder wen Du gerne sehen willst. Sollte dies zu schwierig sein, ist es auch möglich, sich einfach seinen beliebigen Gedanken hinzugeben und den Traum von selbst formen lassen – aber sei vorsichtig, nicht das Bewusstsein zu verlieren!

Sei auf der Hut vor falschem Erwachen, welches während der WILD-Technik gehäuft vorkommt. Man findet sich im eigenen Bett wieder, nachdem, was anscheinend ein weiterer, fehlgeschlagener Versuch war, nur um dann noch ein weiteres Mal (oder mehrere Male!) aufzuwachen. Erinnere dich daran, Realitätschecks zu machen, wenn Du WILD ausprobierst. Eine Alternative ist es, WILD auszuprobieren, während man ein Mittagsschläfchen hält.

Was immer Du tust, sei verrückt dabei! (Ja, Oneironauten haben einen ausgezeichneten Sinn für Humor...)

DILD: Dream Initiated Lucid Dreaming (Herbeiführen von Klarträumen innerhalb von Träumen)

DILD ist einfacher als WILD und letztendlich die häufigste Quelle für Klarträume. Man könnte auch sagen, dass DILD in Wirklichkeit keine Technik ist, sondern letztendlich der Grundbaustein für Klarträume.

Im Grunde ist jedes Mal, wenn man sich bewusst darüber wird, dass man träumt, ein DILD. Auch Leute, die keine bestimmte Technik anwenden, können DILDs erleben. Je geübter man im Klarträumen wird, desto öfter scheint dies vorzukommen!

Es gibt verschiedene Wege sein Traumbewusstsein zu steigern. Hier sind einige, um einen Anfang zu setzen:

Traumtagebuch

Wenn Du ein Traumtagebuch führst ist die Chance gross, dass Du schlussendlich bestimmte Muster in deinen Träumen erkennst, seien es immer wiederkehrende Personen, Orte oder Situationen. Hast Du diese einmal erkannt, kannst Du übergehen zum nächsten Punkt: Realitätschecks.

Überprüfe die Realität

Frage dich regelmässig, ob Du träumst oder wach bist, vor allem, wenn Du dich in Situationen wiederfindest, die Du auch in deinem Traumtagebuch aufgeschreiben hast. Versuche eine gute Methode zu finden, um festzustellen ob Du träumst, verlasse dich nicht auf kneifen.

Traumzeichen

In deinen Träumen funktionieren Dinge oft nicht so wie sie sollten. Menschen aus verschieden Phasen deines Lebens können auf einmal zur gleichen Zeit in einem Raum sein, die Geometrie ist verzerrt und einfache Dinge wie Spiegel oder Lichtschalter funktionieren nicht oder machen auf einmal ganz andere Dinge als erwartet.

Jeder Mensch hat Traumzeichen und dich deiner bewusst zu werden, ist ein grossartiger Weg um Klarheit in einem normalen Traum zu erlangen.

SSILD: Senses Induced Lucid Dreaming (Herbeiführen von Klartäumen durch Sinne)

Senses Induced Lucid Dreaming (SSILD) ist nicht die bekannteste Methode der Klartraum-Techniken, sie ist allerdings einer unserer Lieblinge. Sie ist überraschend einfach durchzuführen und nimmt generell weniger Zeit in Anspruch als ander Techniken. Ein guter Ausgangspunkt, wenn Du es ernst meinst damit, ein Klarträumer zu werden!

Die SSILD-Technik funktioniert in Kombination mit anderen Techniken wie WBTB (Wake Back To Bed – wache auf und zurück ins Bett), aber sie führt auch das Konzept der 'Zyklen' als Hauptbestandteile ein. Der SSILD Zyklus besteht aus einer Reihe von Sinnesstimulationen in drei einfachen Schritten: Sehen, Hören und Tasten.

  1. Sehen
    Schliesse deine Augen und konzentriere dich auf die Dunkelheit hinter deinen geschlossenen Augenlidern. Belaste deine Augenmuskel nicht. Dein Augapfel sollte ruhen, komplett entspannt. Wenn Du nichts siehst ist das ganz normal. Versuche nicht, Bilder zu sehen, indem Du deine Augen bewegst.
  2. Hören
    Richte deine Aufmerksamkeit auf deine Ohren. Wenn der Raum ruhig genug ist, wirst Du vielleicht eine Stimme in deinem Kopf oder deinen Herzschlag hören können. Aber auch wenn Du nichts hören kannst, ist es o.k. externen Geräuschen zuzuhören.
  3. Tasten
    Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper. Spühre ihn und beobachte, ob Du eine ungewöhnliche Empfindung wie Kribbeln, Schwere, Leichtigkeit, ein Drehgefühl oder etwas anderes wahrnehmen kannst. Wenn Du nichts dergleichen wahrnehmen kannst, kannst Du auch versuchen das Gewicht der Decke, deinen Herzschlag, die Lufttemperatur usw. zu fühlen.
  4. Die wiederholte Stimulation der Sinne gibt SSILD die Möglichkeit, Gehirn und Körper in einen feinsinnigen Zustand zu bringen, der optimal dafür ist, dass Klarträume auf natürliche Art eintreten. Wir sollten dies im Gedächtnis behalten, damit wir nicht den gängigen Fehler machen, während eines Zyklus „zu viel zu versuchen“. Anfänger wollen meist Dinge sehen, hören oder fühlen. Aber keine Sorge, wenn es nicht klappt.

    Wie funktioniert SSILD?

    Stelle deinen Wecker, sodass Du nach vier oder fünf Stunden Schlaf aufwachst. Wenn der Wecker läutet, steh für ein paar Minuten auf. Wenn Du Probleme mit dem Einschlafen hast, halte es kurz. Wenn Du zu schnell in Schlaf fällst, wache ein bisschen mehr auf.

    Gehe aufs Klo, schalte das Licht an, oder lese eventuell sogar ein bisschen über Klarträume. Der Trick ist, nicht sofort wieder in Schlaf zu fallen, aber auch nicht vollkommen wach zu sein. Hier ist Experimentieren gefragt.

    Jetzt geh zurück ins Bett und durchlaufe den Zyklus schnell 4-6 Mal als Aufwärmübung. Erinnere dich, dass es nicht darum geht, etwas Spezielles zu sehen, zu hören oder zu fühlen. Entspanne einfach und strenge dich nicht an.

    Nun das Herzstück dieser Übung: nach der Aufwärmübung ist es nun an der Zeit, die Zyklen langsam durchzuführen und sie 3-4 Mal zu wiederholen. An diesm Punkt solltest Du dich entspannt und vertraut mit den Zyklen fühlen, dank der schnellen Zyklen zuvor. Grundsätzlich sollte jeder Schritt 30 Sekunden dauern.

    Während der langsamen Zyklen kann es sein, dass Du durch alle möglichen Gedanken abgelenkt wirst. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass Du nahe daran bist in Schlaf zu fallen. Versuche nicht diese Gedanken zu unterdrücken – sie sind deine Freunde. Stell dir vor, es wären sanfte Wellen und lass sie dich vom Ufer der Realität wegtragen. Du wirst dir ab und an bewusst werden und bemerken, dass Du deine Übung aus den Augen verloren hast. Keine Panik, fang einfach wieder vom Beginn eines Zyklus an und es sollte klappen.

    Nachdem Du mit den langsamen Zyklen fertig bist, kehre zu einer angenehmen Haltung zurück und erlaube dir, in Schlaf zu fallen. Und das ist auch schon alles! Man rutscht nicht sofort in einen Klartraum, aber die Chancen sind viel grösser einen DILD zu erleben. Die Zyklen helfen dir dabei, dich in den richtigen Geisteszustand für das Klarträumen zu bringen. Die Methode ist auch bekannt dafür, viel falsches Erwachen zu generieren. Daher sollte man sich auf alle Fälle angewöhnen einen Realitäts-Check bei jedem Erwachen durchzuführen, nachdem man SSILD angewandt hat. Ganz egal, wie überzeugt man davon ist, dass man nicht in einem Traum ist.

    Am Anfang mag es schwierig erscheinen, aber während der langsamen Zyklen kann man manchmal hypnagoge Empfindungen wahrnehmen. Man sieht seltsame Bilder, hört seltsame Geräusche oder fühlt vielleicht sogar, dass man fällt. Versuche dann nicht zu aufgeregt zu sein und ein passiver Beobachter zu bleiben. Schlussendlich wird sich ein Traum formen und Du kannst ganz einfach einen Realitäts-Check durchführen, aufstehen und mit deinem Klartraum fortfahren.

    Lese mehr über die SSILD Technik auf Cosmic Iron's blog.


    Klarheit bewaren: Traumstabilisation


    Du bist langsam vertraut mit den aufregenden Möglichkeiten des Klarträumens. Endlich hast Du es geschafft, zumindest ein klein bisschen Einfluss auf deine Träume nehmen zu können. Du bist nun bereit, auf nächtliche, abenteuerliche Reisen zu gehen. Aber nun kommt auch schon die nächste Traumhürde: genauso herausfordern wie es ist, um die Kontrolle über unsere Träume zu kämpfen, genauso schwer ist es auch, bewusst und klar zu bleiben.

    Es ist möglich, dass Du einen Charakter deines Traumes mit dessen realen Pendant verwechselt und so verstrickt in die Szene wirst, dass Du die Kontrolle verlierst und in einen normalen Traum abrutscht. Oder die anfängliche Aufregung darüber, dass Du in einem Klartraum bist, ist schon genug, dich dazu zu veranlassen, wieder aufzuwachen. Viele haben diese Dinge schon erlebt. Träume sind flatterhafte Biester, die leicht unbeständig werden und von einem Moment auf den anderen zerfallen.

    So, was kannst Du also tun um „im Moment“ zu belieben? Um dem Flüstern des Traumes noch ein wenig länger zu lauschen?

    Setze all deine Sinne ein

    Wenn ein Traum auf natürliche Weise verblasst, tut er das nicht ganz aprupt. Wie bei einem kaputten Fernseher, wird das Bild zunächst unscharf oder der Ton verzerrt, bis der Traum letztendlich ganz versiegt.

    Um dich in der Traumwelt zu verwurzeln, versuchen den Traum mit all deinen Sinnen wahrzunehmen. Habe zum Beispiel keine Angst davor den Bürgersteig abzulecken. Klingt seltsam, ja, aber niemand ist jemals verhaftet worden dafür, in seinen Träumen ein Verrückter zu sein. Das Ziel ist so tief wie möglich in den Traum einzutauchen. Spreche, höre zu, rieche und fühle. Quetsche jeden Tropfen deines Traumes aus. Stell ihn dir als Orangensaft vor, wenn das hilft.

    Drehe dich, drehe dich, drehe dich

    Dies ist eines der besten Beispiele, um sich in der Traumwelt zu verankern und ist es wert eine eigenen Absatz zu bekommen. Das nächste Mal, wenn Du einen Klartraum hast und Du hast das Gefühl, dass er verblasst – drehe dich!

    Eine Variation davon ist, sich nach hinten fallen zu lassen. Der Nachteil davon ist, dass dies die Tendenz hat, zu einer neuen Traumszene oder sogar zu einem falschen Erwachen zu führen.

    Gebrauche dein Totem

    Wenn Du wirklich enthusiastisch bist, kannst Du vollkommen in einen Traum eintauchen. So sehr, dass Du vergissst, dass es ein Traum ist. Sich mitreissen zu lassen ist kein Problem, aber man sollte ein bisschen Bewusstheit bewahren.

    Werfe daher einen Blick auf dein Totem oder berühre es. Das wird dir helfen, deine Klarheit zu verbessern.

    Wiederhole ein Mantra in deinem Traum.

    Eine gute Art sich selbst an die Lage zu erinnern ist es, immer wieder mal „Ich träume“ zu wiederholen. Aber es ist vielleicht besser, dies nicht laut auszusprechen, denn Traumcharaktere können mitunter negativ darauf reagieren, dass sie nur ein Teil deines Traumes sind.

    Eine andere Möglichkeit ist, das Ziel, das man sich für einen Traum vorgenommen hat, als Mantra zu gebrauchen. Wie zum Beispiel „Ich werde Fliegen“. Obwohl das etwas ziemlich Seltsames ist, um einem kompletten Fremden ins Gesicht zu sagen, werden deine Traumcharaktere darauf mit Akzeptanz reagieren.

    Nimm eine Traumtablette

    Dies ist ein eigenartiger Punkt, aber es ist „Ein unglaublich einfacher und effektiver Trick um deine Träume auszubreiten“ (sorry, wir träumen vom erstgelisteten Platz bei Google). Greife in deine Tasche oder blicke auf deine Handballen, um nach einer Tablette zu suchen. Sogar mit nur der notwendigsten Traumkontrolle, solltest Du es doch schaffen, etwas so kleines wie eine Tablette herbeizuzaubern? Natürlich! Vertraue uns, sie wird da sein, wenn Du nach ihr greifst.

    Das ist nun jedoch keine normale Tablette. Es ist eine Hypertraum-Tablette. Wenn Du sie einnimmst, wirst Du mit einem Schlag doppelt so klar, so als ob man den Lichtschalter umgelegt hätte oder so wie dieses Gefühl, wenn deine Lieblingsdroge zu wirken beginnt.

    Aber wie? Nun ja, es ist natürlich so etwas wie ein Placebo. Es macht, was auch immer Du willst, dass es macht, solange Du nur daran glaubst. Du magst vielleicht noch nicht genug Fähigkeiten in den verschiedenen Techniken haben, um deine Träume selbstständig zu verlängern, aber ein Werkzeug, das dir dabei hilft, macht sehr viel Sinn. Letztendlich kann man ja auch eine Tablette einehmen, wenn man im wahren Leben krank ist, nicht wahr? Die selbe Logik trifft hier auch zu.

    Verschiedenste Variationen dieser Tablette sind vorstellbar. Vielleicht magst Du keine Tabletten, aber trinkst gerne eine Tasse Kaffee? Oder Du bist Raucher? Wie wärs mit einem Traumjoint!

    Du alleine hast die Kraft, deine Träume Wirklichkeit werden (und bleiben) zu lassen!


    Pflanzen für Klarträume


    Manchmal braucht man ein bisschen Hilfe, um einen Klartraum zu erleben. Der Azarius Smartshop hat genau das, was Du brauchst, mit einer grossen Auswahl an Traumkräutern, einschliesslich Entada rheedii, Silene capensis und Calea zacatechichi.

    Bitte beachte, dass diese Pflanzen keine Garantie dafür sind, dass man einen Klartraum erlebt und bitte vertraue keinem Produkt, das dies verspricht. Genauso wie die Techniken, die in diesem Artikel beschrieben sind, sollten Pflanzen und Ergänzungsmittel lediglich als Hilfsmittel gesehen werden.

    Wir empfehlem eine (oder mehrere) Techniken gleichzeitig auszuprobieren und zusätzlich mehrere Nächte in Folge die Kräuter einzunehmen. Lass dich nicht entmutigen, wenn es zu Beginn nicht funktioniert. Versuche es weiter!


    FAQs


    Nachdem die Menschheit den Klartraum erst so spät als realen, reproduzierbaren Zustand entdeckt hat, ist es nicht verwundernd, dass die Öffentlichkeit einige schreckliche/amüsante Vorstellungen davon hat. Wir werden hier einige davon besprechen.

    Kann ich das Klarträumen lernen? Ich kann mich nicht mal an meine normalen Träume erinnern!

    Manche Menschen sind besser darin, sich an ihre Träume zu erinnern und können manche Techniken leichter erlernen, manchmal auch mit einer viel höheren Erfolgsrate. Aber sei beruhigt, jeder kann lernen, seine Träume zu kontrollieren! Tatsächlich ist eine der Techniken zu Beginn die Autosuggestion; sich selbst davon zu überzeugen, dass man einen Klartraum haben wird. Also vertrau dir selbst!

    Wenn er dir schwer fällt, dich an deine Träume zu erinnern, versuche Wege zu finden, um die Traumerinnerung zu verbessern. Dieser Artikel bietet einige grundlegende Anhaltspunkte, aber es gibt viele detaillierte Ratgeber zu finden. Sollte das Problem darin liegen, einen Klartraum zu erlangen, gib nicht auf und experimentiere mit verschiedenen Techniken. Es ist nicht einfach, aber letztendlich macht es das Endergebnis noch belohnender.

    Wenn Du in Meditation geübt bist, hast Du schon einen Vorsprung gegenüber dem durchschnittlichem Oneironauten, da viele der Traumtechniken sich Elemente der Meditationskunst zu Nutze machen.

    Ist das Klarträumen gefährlich?

    Nein, Klartäumen ist nicht gefährlicher als das normale Träumen. Eventuell wird dir nicht immer alles gefallen, was Du in deinen Träumen findest, aber es kann dir nicht schaden. In einem Traum zu sterben, bedeutet lediglich, dass man aufwacht, unversehrt.

    Normale Träume können eine schlechte Wendung nehmen und Alpträume werden. Die Fähigkeit, seine Träume zu kontrollieren ist im Grunde die beste Art um eine Serie von Alpträumen zu beenden – statt vor dem Monster davonzulaufen, kann man sich ihm stellen oder besser noch, mit ihm vernünftig argumentieren. In den meisten Fällen kann man ein Alptraum-Szenario friedvoll regeln, indem man die Kontrolle über den Traum gewinnt.

    Also nein, Klarträumen ist nicht gefährlich. Tatsächlich kann es dabei helfen, Ausgeglichenheit zu finden, die Kreativität zu stimulieren und das innere Ich zu erforschen. Erfolglose Versuche können jedoch zu Schlafverlust führen (siehe die FAQs weiter unten). Das ist aber nicht gefährlich, nur nervend.

    Und zum Abschluss: was in einem Klartraum passiert, bleibt auch in einem Klartraum. Niemand weiss von den unglaublichen Dingen, die Du getan hast, ausser dir.

    Was ist mit Schlafparalyse? Wird sie durch Klarträumen hervorgerufen?

    Schlafparalyse bedeutet aufzuwachen, während der Grossteil des Körpers noch in Schlaf ist. Während wir schlafen, schalten sich fast alle unsere Muskeln aus, damit wir uns, wenn wir in unseren Träumen coole Kung-Fu Tricks machen, nicht durch das ganze Bett werfen und unserem Bettnachbarn ein blaues Auge verpassen.

    Aber es ist möglich, geistig wach zu sein und trotzdem unfähig den eigenen Körper zu kontrollieren. Als wäre diese Vorstellung nicht schon beängstigend genug, wird Schlafparalyse meist auch noch von Halluzinationen, so wie dem überwältigendem Gefühl beobachtet oder angegriffen zu werden, begleitet. Die Augen sind geöffnet, aber man kann die Arme nicht heben, um sich zu verteidigen oder die Stimme gebrauchen, um nach Hilfe zu rufen.

    Schlafparalyse ist sicherlich sehr beängstigend, aber das Wissen darüber ist der halbe Sieg. Es ist nicht das Nebenprodukt eines Klartraumes, es ist schlichtweg eine Schlafstörung. Mentaler Stress und Schlafmangel sind die Hauptfaktoren der Schlafparalyse-Störung. Während es durchaus möglich ist, im Laufe des Versuches einen Klartraum hervorzurufen, eine Schlafparalyse zu erleben, bedingt das Eine dennoch nicht das Andere. Solange Du einen gesunden Schlafrhythmus beibehältst, wirst Du es wahrscheinlich niemals erleben!

    Solltest Du dich jedoch einmal beim aufwachen gelähmt wiederfinden, ist der beste Ratschlag, Ruhe zu bewahren. Dein Körper wird in Kürze auch aufwachen. Du wirst nicht angegriffen. Du bist lediglich halb wach in deinem Schlafzimmer. Mach dir nur bewusst, dass es schnell vorbei sein wird.

    Führt Klarträumen zu einem Mangel an Schlaf?

    Ja und Nein.

    Klarträumen an sich ist genauso erholsam wie ein normaler Traum. Sich dessen bewusst zu sein, dass man träumt und so etwas zu tun, wie in der Stadt herumzufliegen, bedeutet glücklicherweise nicht, dass man dadurch ermüdet aufwacht. Aber deine Träume können auf jeden Fall dein reales Leben beeinflussen, auf gute und auch schlechte Weise. Wenn Du jemals mit Alpträumen zu kämpfen hattest, wirst Du wissen, dass ein schlechter Traum kein guter Start in den Tag ist.

    Eine Anzahl von Traumtechniken beruhen auf dem Konzept, in der Nacht aufzuwachen und dabei mentale Übungen durchzuführen. Das kann sicherlich dazu führen, dass man etwas Schlaf einbüsst. Wenn Du das Gefühl hast, dass Du im Zuge des Erlernens deiner Traumbeherrschung an Schlafmangel leidest, empfehlen wir, dann am Klarträumen zu arbeiten, wenn Du dazu Zeit hast. Am Wochenende zum Beispiel oder in den Ferien und an freien Tagen.

    Denke daran, dass die Jahreszeiten auch unseren Schlafrhythmus beeinflussen. Es kann eventuell schwieriger sein, an einem kalten, dunklen Wintertag aus dem Bett zu kommen, etwas, was es manchen Menschen schwieriger macht, sich auf ihre Träume zu konzentrieren. Grundsätzlich gilt: kümmere dich um deinen Körper und stelle sicher, dass Du eine gute Portion Schlaf abbekommst.

    Wenn man einmal gelernt hat, wie man einen Klartraum haben kann, dann braucht man sich keine Sorgen um Schlafmangel zu machen. Stattdessen kann man sich Gedanken darüber machen, an welchen grossartigen Feiern man in der Traumwelt teilhaben will.

    Macht es süchtig?

    Sicherlich, allerdings nicht auf schädigende Art. Sieh es nicht als Flucht aus einer banalen Realität. Es ist eher eine schöne Sucht, ein Ventil für Fantasie und Kreativität. Das Klarträumen kann viele positive Einflüsse auf dein Leben haben, aber wenn man sich nur wahrhaftig lebendig fühlt, wenn man träumt, dann sollte man seine Energie doch eher dafür aufwenden, sein wahres Leben zu verbessern.

    Was, wenn ich niemals mehr aus meinen Träumen erwache?

    Das hier ist nicht Inception. Du wirst letztendlich aufwachen. Für die meisten Oneironautenneulinge ist eher das Gegenteil ein Problem; nämlich gleich, kurz nachdem ein Klartraum beginnt, aufzuwachen. Wir können mit Sicherheit sagen, dass zu viel zu träumen nichts ist, worüber man Nachts wachliegen müsste. (Ja, das war ein weiterer Träumerwitz. Sorry.)

    Träume ich jetzt?

    Gute Frage. Die Antwort ist: es ist möglich! Suche nach Traumzeichen. Versuche etwas aussergewöhnliches zu tun, so wie diesen Text mit der Kraft deines Geistes neu zu gestalten.

    Nicht gleich voreilige Schlüsse ziehen; man träumt sehr viel mehr, als man denkt!


    Referenzen

    www.dreamviews.com – Lucid dreaming forums

    www.ld4all.com – The lucid dreamer community

    Wikipedia – Klartraum

    Lucidity.com

    Reddit.com - LucidDreaming

    SSILD Technique by Cosmic Iron

    Robert Waggoner. Exploring your inner self (2008)

    Kelly Bulkeley Visions of the night: dreams, religion, and psychology (1999)

    Norman Malcolm. Dreaming (1959)

    Stephen Laberge. Exploring the world of lucid dreaming (1997)

    Lynne Levitan. A thousand and one nights of exploring lucid dreaming (1992)




Kommentare

  • Vagman 12-04-2016 15:44:07

    The dispute about who coined for the first the term 'lucid dreaming' can be ended. Just read the integral English edition of Saint-Denys' book from 1867 (obtainable as a free E-book as 'Dreams and the Ways to Direct Them: Practical Observations' at www.carolusdenblanken.nl to discover that it was NOT Saint-Denys who used for the first time the term 'lucid dreaming'.


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