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Carlos Castaneda

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Carlos Castaneda (1925-1998) war ein peruanischer Kulturanthropologe, der mehrere Bücher schrieb. In diesen Büchern beschreibt er seine Erfahrungen mit einem mexikanischen Schamanen, welchen er Don Juan nannte. Dank der Beschreibung zahlreicher Erkenntnisse und surrealistischer Abenteuer, erfreuten sich Castanedas Bücher im Westen grosser Beliebtheit.



Durch seine Werke wurden viele Menschen im Westen in den Gebrauch psychedelischer Drogen eingeführt. Auf diese Weise lieferten die Bücher Castanedas einen grossen Beitrag zur psychedelischen Revolution. Diese Bewegung erlangte Mitte des vorigen Jahrhunderts im Westen grosse Popularität.

Zu Beginn wurde sein Werk als Sachliteratur verstanden. Kritiker stellten allerdings schnell in Frage, ob die beschriebenen Ereignisse tatsächlich stattgefunden hatten. Was nun wirklich wahr oder doch erfunden ist, bleibt nach wie vor ein Rätsel. Nicht nur seine Bücher sind geheimnisumwoben, auch sein Leben ist rätselhaft. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit seinem faszinierendem Leben, mit dem Inhalt seiner Bücher, der Kritik, die seinen Büchern entgegengebracht wurde und dem tieferen Sinn der Botschaft, die Carlos Castaneda vermitteln wollte.

Carlos Castanedas erste Ehe

Castaneda zog zu Beginn der 1950er Jahre von Peru in die Vereinigten Staaten, wo er 1957 offiziell amerikanischer Staatsbürger wurde. An der UCLA in Los Angeles studierte er Anthropologie. Laut seiner Exfrau Runyan, heirateten die beiden 1960. Die Hochzeit fand in Mexiko statt. Castaneda erkannte die Vaterschaft für Runyans Sohn an, obwohl er nicht der biologische Vater des Kindes war. Das Paar trennte sich nach einem Jahr, was jedoch niemals dokumentiert wurde.

Carlos Castaneda und Don Juan

Castaneda schrieb während seines Anthropologie-Studiums drei Bücher: Die Lehren des Don Juan: Ein Yaqui-Weg des Wissens; Eine andere Wirklichkeit; sowie Reise nach Ixtlan. Diese Bücher sind Aufzeichnungen, die er während seiner anthropologischen Forschungsreisen nach Mexiko machte. Zu Beginn war er vor allem an den Heilpflanzen der indigenen Völker interessiert. Während einer seiner Reisen machte er Bekanntschaft mit dem Schamanen Don Juan Matus. Dieser Mann war Teil des Stammes der Yaqui-Indianer in Nord-Mexiko. Castaneda war fasziniert von seinem Wissen, seinen medizinmännischen Kenntnissen und den psychedelischen Erfahrungen, die er unter seiner Leitung erlebte.

Castaneda beschreibt, wie er zu Don Juans Schüler wurde. Don Juan war scheinbar in ständigem Kontakt mit einer uns unbekannten Realität. Er lehrte Castaneda, wie er in diese aussergewöhnliche Welt eintauchen konnte. In seinen Büchern erzählt Castaneda, wie sich dieser Erkenntnisprozess vollzogen hat, welche Einblicke er gewonnen hat und was er zu tun hatte. Auf diese Weise konnten auch seine Leser einen tieferen Eindruck erlangen.

Don Juan behauptete von sich auch, dass er ein Nagual war. Dies bedeutet, dass er in das Bewusstsein eines bestimmten Totem-Tieres eindringen konnte. In der schamanistischen Tradition ist dies ein weitverbreitetes Phänomen. Sobald man sich während einer Vision in ein bestimmtes Tier verwandelt und die Realität durch dessen Augen wahrnimmt, bedeutet das für die Indigenen, dass man einen höheren Bewusstseinsgrad erreicht hat.

1973 wurde Castaneda sein Doktortitel an der UCLA verliehen. Ein Jahr später veröffentlichte er das Buch Der Ring der Kraft, in dem er mit seiner Zeit als Schüler von Don Juan abschliesst. Danach zog er sich vollständig zurück. Er schrieb zwar weiterhin Bücher, machte aber keine öffentlichen Auftritte mehr.

Carlos Castaneda und seine drei Frauen

1973 kaufte Castaneda ein grosses Haus, wo er fortan mit drei Frauen lebte. Sie wurden auch Castanedas Hexen genannt. Die Frauen gaben an, auch Schülerinnen von Don Juan gewesen zu sein und Castaneda bestätigte dies. Die drei Frauen kappten jegliche sozialen Verbindungen und änderten ihre Namen. Regina Thal wurde zu Florinda Donner-Grau, Maryann Simko nannte sich Taisha Abelar und Kathleen Pohlman hiess nun Carol Tiggs. Alle drei hatte zuvor Anthropologie studiert, Taisha Abelar erlangte den Doktortitel. Castanedas Frauen verweigerten, sich fotografieren zu lassen, was bedeutet, dass lediglich Fotos von ihnen vor ihrer Zeit mit Castaneda existieren.

Es gab noch zwei weitere Frauen, die zu seinem inneren Zirkel zählten. Die beiden waren allerdings keine Schülerinnen Don Juans, sie waren jedoch treue Anhängerinnen von Castaneda. Die erste der beiden hiess ursprünglich Patricia Partin und nahm den Namen Blue Scout an. Sie liess sich von ihrem Mann scheiden und zog zu Castaneda. 1995 wurde sie schliesslich zu seiner legalen Adoptivtochter. Nach den Aussagen einiger veränderte sie sich augenscheinlich, nachdem sie bei Castaneda einzog. Sie benahm sich wie ein kleinen Kind und spielte anscheinend mit Puppen. Möglicherweise litt sie an Infantilismus. Dann gab es noch Kylie Lundahl. Über sie ist uns nur wenig bekannt. Sie kümmerte sich um die finanziellen Angelegenheiten der Gruppe.

Florinda Donner-Grau schrieb das Buch: Shabono. Eine Frau bei den Schamanen Südamerikas. Sie beschreibt, wie sie durch die Kultur der Yanomami- Indianer inspiriert wurde. Ihr Buch lässt nicht sicher feststellen, ob sie mit ihnen gelebt hat, oder nicht. Kritiker warfen ihr Plagiat vor, da sie der Meinung waren, dass viele der Dinge, die in ihrem Buch beschrieben sind, auch in der Autobiographie von Helen Valero vorkommen. Diese wuchs mit den Yanomami- Indianern auf. Da Donner-Grau hauptsächlich ihre persönlichen Erfahrungen schildert, wird ihrem Buch geringer anthropologischer Wert zugesprochen. Später schrieb sie noch zwei Bücher über Hexerei und Magie.

Tasiha Abalar schrieb das BuchDie Zauberin: Die magische Reise einer Frau auf dem toltekischen Weg des Wissensin dem sie behauptet, ein Jahr lang mit Don Juan in dessen magischem Haus in Mexiko gewohnt zu haben. Laut Kritikern ist diese Buch auch weitgehend fiktiv.

Carlos Casteneda und Clear Green

In den neunziger Jahren schrieb Carlos Castaneda zum ersten Mal über „Tensegrity“. Er benutzte diesen Begriff, um den Lehren des Don Juan einen modernen Touch zu verleihen. Er gab praktische Tipps über die Ausübung gewisser Körperhaltungen, sowie psychologische Übungen, die mit NLP verbunden sind. Durch diese Übungen sollte man im Stande sein, sein Bewusstsein zu verändern. Die Haltungen wurden auch magische Pässe genannt. Diese wurden von den Sehern des antiken Mexikos entwickelt und fortlaufend von Generation zu Generation weitergegeben.

Clear Green entstand während der neunziger Jahre. Es ist ein weltweites Netzwerk, welches noch immer aktiv ist und Menschen die Möglichkeit bietet, die Anwendung magischer Pässe zu erlernen. Laut Castaneda ist es möglich, durch die Anwendung dieser Lehren den sogenannten „kinestetischen Konsens“ zu erhöhen. Dadurch wird die Freiheit des Sehers verstärkt. Die Gruppen werden von Freiwilligen angeführt. Man bezahlt nur für die Mietung des Übungsraumes. In vielen Länder existieren Clear Green Gruppen, die Schulungen anbieten.

Der mysteriöse Tod von Carlos Castaneda

Castaneda starb am 27. April 1998 an Leberkrebs. Er wurde im privaten Kreis eingeäschert und seine Asche nach Mexiko gesandt. Sein Tod wurde erst nach zwei Monaten öffentlich bekannt gegeben.

Sofort nach seinem Tod verschwanden auch die fünf Frauen seines inneren Kreises. Nachdem sie all ihre Kontakte zu Familie und Freunden abgebrochen hatten, dauerte es einige Zeit, bis ihr Verschwinden bemerkt wurde. Es wurde auch niemals wirklich nachgeforscht. Es gab keine Hinweise auf Fremdverschulden, weshalb die Polizei eine Untersuchung für unnötig hielt.

Partins Auto wurde allerdings einige Wochen nach Castanedas Tod in Death Valley gefunden. Dieses Wüstengebiet wird als sehr gefährlich beschrieben und es wurde befürchtet, dass sie gestorben war. Ihre Überreste wurden erst 2006 gefunden. Dies konnte mittels einer DNA Analyse sichergestellt werden. Man kam zu dem Schluss, dass es sich um einen Selbstmord handelte. Möglicherweise fuhr sie in die Wüste, um zu Tode zu frieren. Bis zum heutigen Tag gibt es keinerlei Hinweise über das Verschwinden der anderen Frauen. Es ist möglich, dass sie noch immer am Leben sind, oder vielleicht, so wie Partin, auch Selbstmord begangen haben.



Carlos Castanedas Bibliographie

  • Die Lehren des Don Juan: Ein Yaqui-Weg des Wissens (1968) ist das erste Buch, in dem Castaneda beschreibt, wie er unerwarteter Weise den alten Yaqui-Indianer Don Juan auf einer seiner Studienreisen trifft. Dieser Schamane oder Brucho (was soviel wie Hexer bedeutet), schien ein aussergewöhnliches Wissen zu haben. Castaneda wurde zu seinem Schüler und über 10 Jahre hinweg wurde er mit Hilfe von halluzinogener Substanzen, sowie dem Peyote Kaktus, Jimson Kraut und dem mexikanischem Psilocybin Pilz,vertraut mit einer anderen Realität. Im ersten Teil den Buches beschreibt Castaneda Erkenntnisse, die er während Zeremonien erlangt hatte, sowie das Wissen, das Don Juan ihm vermittelte. Don Juan erzielte dies hauptsächlich dadurch, die richtigen Fragen zu stellen, die Castaneda zum Denken veranlassten. Diese Dialoge sind in seinen Büchern ausführlich beschrieben. Im zweiten Teil des Buches ordnet Castaneda die Erkenntnisse, die er zuvor gewonnen hatte.
  • Eine andere Wirklichkeit (1971) ist die Fortsetzung seines ersten Buches. Am Ende des ersten Buches macht Castaneda einen Rückzieher, als er sich mit dem letzten Test, dem sich ein Seher unterziehen muss, konfrontiert sieht. Aus diesem Grund kehrt er 1968 zurück, um, unter der Führung von Don Juan, in jene Welt einzutauchen, die nie zuvor durch einen Westlichen betreten wurde. In diesem Buch werden die mystischen Erfahrungen und übernatürlichen Wahrnehmungen detaillierter beschrieben.
  • Reise nach Ixtlan (1972) ist sein drittes Werk. Hier gibt Castaneda die Lehren darüber, wie die Natur wirklich erfahren werden sollte, weiter und spricht darüber, wie man mit der Routine des täglichen Lebens brechen sollte. Castaneda findet zum Beispiel heraus, wie man dem unendlichen Fluss an Interpretationen ein Ende setzen kann.
  • Der Ring der Kraft (1975) beschreibt wie Don Juan Castaneda die kraftvollste Lektion eines Hexer-Herzen lehrt.
  • Der zweite Ring der Kraft (1977). Jedes Mal scheint Castaneda noch einen grösseren Test bestehen zu müssen, sollte er sich wirklich von einem bedeutungslosen Menschen zu einem Krieger wandeln wollen. Dadurch geht die Reise weiter.
  • Die Kunst des Pirschens (1981) In diesem Buch führt Castaneda seine Arbeit fort und Don Juan stellt die gegenwärtige Wahrnehmung der Realität, wie sie die meisten Menschen erfahren, auf die Probe. Er erweist sich als der Adler, welcher uns tiefe Einblicke gewährt. Dies ist eine gebräuchliche Technik in der schamanischen Tradition Nord-Amerikas.
  • Das Feuer von innen (1984) ist eine tiefgreifende Erörterung des Wissens des Adlers.
  • Die Kraft der Stille (1987) beschreibt wie Don Juan die Geheimnisse der Selbstverwirklichung lehrt und zeigt auf, dass alle Kraft und Weisheit in uns selbst liegen. Castaneda lernt, was genau zwischen Geburt und Tot passiert und als Resultat dessen erlangt sein Leben einen tieferen Sinn.
  • Die Kunst des Träumens (1993) Gegenstand diese Buches ist die Frage, was Träume uns lehren können.
  • Tensegrity – Die magischen Bewegungen der Zauberer (1999) In diesem Buch erklärt Castaneda eine grosse Zahl an Körperhaltungen und mentalen Übungen, welche Hexer aus Mexiko seit Tausenden von Jahren benutzen. Indem er diese Übungen durchführt, kann der Leser eine Veränderung des Bewusstseins erlangen. Dies ist eher ein praktischer Weg, um Erkenntnisse zu gewinnen.
  • Das Wirken der Unendlichkeit (1999) In seinem vorletzten Buch, welches posthum veröffentlicht wurde, gibt Castaneda einen ausgezeichneten Überblick darüber, was er während seines ganzen Lebens gelernt hat. Dieses Werk ist sehr gut verständlich, da es viel weniger Verwirrungen beinhaltet, als seine früheren Werke. In diesem Buch gibt es keine Märchen, psychedelischen Erfahrungen und Menschen, die sich in Tiere verwandeln. Don Juan fordert ihn lediglich auf, auf sein Leben zurückzublicken, um Weisheit zu erlangen. Auf diese Weise erwacht der alte Mystizismus der Yaqui-Indianer zum Leben.
  • Das Rad der Zeit. Das Vermächtnis des Don Juan (2000) wurde nach Castanedas Tod zusammengestellt und beinhaltet eine Auswahl an Zitaten seiner vorhergehenden zehn Bücher. Es erzählt keine Geschichte und ist eher eine Zusammenfassung all seiner früheren Werke. Für einige seiner Fans war dies eine Enttäuschung, da sie auf ein letztes, spannendes Abenteuer gehofft hatten.


Carlos Castanedas Philosophie

Laut Carlos Castaneda existiert eine andere, grössere und bedeutungsvollere Wirklichkeit, welche über die gegenwärtige Realität hinausgeht. Durch eine hingebungsvolle Suche, ist es uns möglich, freiere Menschen zu werden. All unsere Kraft und Weisheit können wir in uns selbst finden. Die Abneigung, die wir gegenüber unserem Umfeld verspüren, ist nur eine Illusion, da wir mit uns selbst kämpfen.

Auf vielen Ebenen ist dies wahrlich kein einzigartiges Wissen. Viele Meister, spirituelle Lehrer und Gurus beteuern gewissermassen das Gleiche, doch die Art, wie Castaneda sein Wissen teilte, war einzigartig. Er berührte viele Menschen mit seinen Büchern und lieferte einen grossen Beitrag zur New Age Bewegung und der psychedelischen Revolution. Er schaffte es, viele Aspekte des Mystizismus zu erklären.

Kritik an Carlos Castanedas Werk

Kritiker haben starke Zweifel an der tatsächlichen Existenz von Don Juan. Es gibt mehrere Gründe für diese Annahme:

  • Die Persönlichkeit des Don Juan ist sehr unbeständig.
  • Don Juan verwendete manchmal englischen Wortwitz, obwohl er nur Spanisch sprach.
  • Die Lehren des Don Juan unterscheiden sich grundsätzlich von jenen der Yaqui-Indianer.
  • Robert Gordon Wasson, der Castanedas Werke erst gepriesen hatte, änderte später seine Meinung, da er das botanische Wissen, das Castaneda darlegte, für fehlerhaft hielt.
  • Es gibt auch chronologische Fehler. Die Ereignisse sind unzusammenhängend. Dies ist zu bemerken, wenn man die ersten drei Bücher in Reihe studiert.

Kritik an Carlos Castaneda als Person

Carlos Castanedas Lebensstil wurde auch kritisiert. Er propagierte beispielsweise die sexuelle Abstinenz in seinen Büchern, hat aber selbst niemals abstinent gelebt. Er hatte sogar mehrere Frauen bei sich wohnen. Castaneda starb auch an Leberkrebs, während er in seinen Büchern eine Methode beschreibt, wie man Krebs mit Hilfe von mentaler Konzentration heilen könne. Für Kritiker ist dies ein Beweis, dass er nicht nach seinen eigenen Lehren gelebt hat, und/oder nicht das Wissen besass, das er vorgab.

Amy Wallace, eine ehemalige Anhängerin Carlos Castanedas, schrieb das Buch Zauberlehrling: Mein Leben mit Carlos Castaneda über ihn. Sie hebt die Unterschiede zwischen der, in der Öffentlichkeit bekannten, Persona Carlos Castaneda und wie er in Wirklichkeit war, hervor. Sie stellt fest: „Gib niemals deine Stärke ab, an jemanden, der vorgibt, aussergewöhnliches Wissen zu haben. Es ist der schlimmste Fehler, den ich je gemacht habe.“

Carlos Castanedas Bücher aus der richtigen Perspektive betrachtet

Es ist mehr oder weniger anerkannt, dass Carlos Castanedas Bücher fiktive Werke sind. Die Frage ist nun, ob dies so schlimm ist. Man könnte genauso sagen, dass es besonders genial ist, dass Don Juan niemals existierte. Das würde bedeuten, dass die Weisheit, die Castaneda weitergibt, von ihm selbst stammt. Die Art und Weise wie er schrieb, führte dazu, dass viele in seinen Bann gezogen wurden. In seinen Büchern stellte er sich selbst als einen Schüler dar, nicht als den Lehrer. Dadurch wurden seine Bücher zum Leben erweckt und viele identifizierten sich mit ihm.

Während des Lesens kann man Castanedas Kampf als Schüler und wie er letztendlich Erkenntnisse erlangte beobachten. Das ist natürlich vergnüglicher als der Lektion eines Meisters zuzuhören. Aus diesem Grunde sollte es nichts ausmachen, dass seine Bücher hauptsächlich fiktiv waren. Gleichzeitig hatte er klare Tendenzen, sich als Guru feiern zu lassen und erschuf einen ungesunden Kult um sich. In Amy Wallace Buch kann man darüber mehr erfahren.

Natürlich ist dieses Phänomen öfter zu beobachten: Eine charismatische Person verwendet antikes Wissen, fügt dem ein wenig persönliche Note hinzu und das Resultat ergibt ein erleuchtetes Ego – mit allen damit verbundenen Konsequenzen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Dinge, die in Castanedas Büchern zu finden sind, uns sicherlich inspirieren können, man sollte sie jedoch nicht wörtlich nehmen. Letztendlich hat er dies nicht einmal selbst getan.



Kommentare

  • coupcoupdad 08-04-2018 01:55:27

    Happy Holidays!


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