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Azarius

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lsd mein freund

Lsd – mein Freund Waffe gegen den kapitalistischen Egoismus Drogen - Flucht oder Urlaub Nach über 300 Trips möchte ich auch etwas zu dem Thema sagen. Psychedelische Drogen können Himmel und Hölle sein, warum das so ist kann wahrscheinlich niemand beantworten, aber im nachhinein möchte ich auch die Horrortrips nicht missen. Die Bad Trips haben mich gestärkt, aber es ist ein Feuer, das sicher nicht jedermanns Geschmack ist, denn es ist das Feuer das den Kämpfer stärkt, aber den Feigling verbrennt. Der absolute Grossteil meiner Trips waren gute Trips, aber nur angenehm war nicht einziger, alle brachten ihre Schrecken und unguten Gefühle mit sich, besonders in der Anfangsfase, und dann immer das Gefühl die Kontrolle zu verlieren, aber das ist das Zeichen einer guten Reise und einer intensiven Erfahrung, und das wollen wir ja. Ich habe sehr selten halbe Trips oder Viertel genommen, es ist nicht mein Fall, man wird nur nervös davon, es ist wie an der Eintrittstür herumzustehen, man ist nicht drin, man ist nicht draussen, man hat nur Ärger mit dem Türsteher. Um eine Reise zu machen nehme ich einen ganzen Trip und wenn ich mich gut fühle und möchte ein bisschen mehr sehen und ein bisschen mehr vom Baum der Erkenntnis naschen dann nehme ich 2 Trips. Meine Meinung ist die Dosis auf einmal zu schlucken ist besser als stückchenweise sich heranzutasten, willst du LSD nehmen dann nimm es und sag Ja, und hab Vertrauen. Wir Psychedeliker sind die, die geistige Evolution des Menschen vorantreiben, dass man uns das Leben schwermacht, ist nichts Neues, Missionare hatten es noch nie leicht. Ich bin jetzt 42 Jahre alt, nehme Drogen seit ich 15 bin, führe ein eigentlich normales Leben, und habe nicht das Gefühl dass die Drogen mir geschadet haben, und LSD hat mir geholfen und nur Gutes getan. Meine tiefste Erfahrung waren um die 600 Microgramm LSD, auf einmal genommen, auf einer Goa in der Schweiz. Meine Freunde und auch mein Bruder waren dabei und nahmen alle möglichen Drogen wie Koks, Speed, Lachgas und Extasy, und auch ein paar Pilze. Mit meinem LSD und so einer Dosis war ich alleine, wobei ich dazusagen muss, dass ich nicht wusste dass es um die 600 Micro waren, es waren einfach 2 Trips, und ich wollte eine geile Tripnacht verbringen. Ich wollte wie immer das reine LSD, und nur das, natürlich mit kiffen. Keine Lust dieses mit Müh und Not, mit Angst und Schweiss hart erarbeitete urgeile Gefühl und den glasklaren Blick mit Extasy oder Koks zu vernebeln. Ich nahm also diese 2 Trips, die ich von einem alten Hippie kaufte auf einer früheren Party, der mich nur angrinste als er sie mir gab. Weisse Filze waren es mit nichts aufgedruckt. „Sind das schon Trips?“ fragte ich, und er grinste und sagte nur „Gute Reise, mein Freund.“ Ich nehme die 2 Filze in den Mund und sofort denke ich mir, das muss ganz frisches oder starkes LSD sein, denn es ging auf meiner Zunge ab wie eine Brausetablete mit Metallgeschmack. Das wird wahrscheinlich gut werden dachte ich, aber ein bisschen ein ungutes Gefühl kam auch hoch, doch 2 Trips nehme ich immer mit Respekt, also abwarten und das geht schon irgendwie. Als dann aber nach 10 Minuten schon eine heftige Welle mich am Kragen packte und mich das erste Mal durchschüttelte, und das schon mit einer mächtigen Kraft dahinter die mir sofort böse und schlecht vorkam, da bekam ich Angst. Ich hatte schon über 200 Trips geschluckt vor diesem Zeitpunkt, doch so was hatte ich noch nicht annähernd erlebt. Es war ungefähr 22 Uhr und es wurde langsam dunkel. Es ging nun Schlag auf Schlag, nach weiteren 10 Minuten konnte ich nicht mehr bei meinen Freunden sitzen, und es verschlug mir regelrecht die Sprache, ich konnte fast nicht mehr reden. Eigentlich bin ich kein ängstlicher Typ, eher ein Abenteurer, doch was hier abging jagte mir Angst ein, und das schon nach 20 oder 30 Minuten, zu einer Zeit wo man von vielen Trips noch gar nichts spürt, aber das war ja eigentlich ok, auch andere starke Trips kamen mächtig daher und immer jagte es mir Respekt ein. Der Trip nimmt dich mit, je nach Dosierung, aber die Kraft die dahintersteckt scheint gutartig zu sein, diese Macht meint es gut mit Dir, aber diesmal war es anders. Es roch böse, es meinte es nicht gut mit mir, es sah schwarz aus und es roch nach Pech und Schwefel, und es war böse. Angst überkam mich und ich sah zu meinen Freunden die ein bisschen weg in ihrer Gruppe sassen am Feuer und lachten. Ich dachte noch jetzt wäre ich noch in der Lage zu meinem Bruder zu gehen und zu sagen er soll mich ins Krankenhaus fahren, die sollen mir irgendwas geben das das aufhört, weil es machte mir verdammt Angst. Aber ich dachte das ist für Verlierer, und sagte mir „Ich wollte das und ich geh da durch wie ein Mann“. Es wurde dunkler, und ich sah noch wie die Party langsam anfing, aber es verwandelte sich alles, alles wurde schwarz, die Leute um mich fingen an zottelig auszusehen, irgendwas nahm mir die Kraft aus den Beinen und ich setzte mich nieder, hatte eine Scheissangst und fühlte mich richtig schlecht. Ich bekam das Gefühl das wird nicht gut ausgehen. Die ganzen Gefühle die LSD so ausmacht kamen nur böse, schlecht und darauf aus mir etwas anzutun. Das Alles nach ungefähr einer Stunde. Ich weiss noch wie ich mir dachte, es kann so schlimm kommen wie es kommt, morgen früh geht der Trip zu Ende und ich werde wieder der Alte sein. Das denkt natürlich jeder der auf LSD ist und ein bisschen geschüttelt wird vom Trip. Die Party verwandelte sich langsam und in Wellen zu einer Art Pfuhl, alles Dreck und es roch schlecht, alles schwarz und eklig. Mir war übel und ich hatte überhaupt keine Kraft mehr. Die Musik hörte sich auch nicht gut an, wie hämisches Gelächter, natürlich lachte sie mich aus. Um mich herum bewegten sich Gestalten zottlig, fellig, schwarz und gross, ich ganz klein am Boden sitzend vor Angst unbeweglich. Die Gestalten liefen vorbei und lachten böse, ich hörte immer wieder jetzt haben wir dich. Und die Musik lachte dazu. Der Trip kam in Wellen, jedesmal stärker und in kleineren Abständen, liess mich ein klein wenig verschnaufen, ich dachte das halt ich schon durch ich schaffe das. Dann kam diese mächtige, schwarze Welle die die ganze Party überrollte, alles bedeckte und einfach die Kontrolle übernahm. Das Böse übernahm alles, seinen Gestank schmeckte ich bis in mein Innerstes. Die Musik war nicht mehr Musik, es war klebriges Pech das sich langsam bewegte. Mein Denken war klar, ich wusste genau ich bin auf LSD, ich bin auf einer Party doch ich wusste auch jetzt geht es ums Ganze, das ist nicht nur ein schlechter Trip, das ist etwas wo es um meinen Verstand geht oder meine Seele. Ich wollte es so, das ist der Stoff wo Leute hängenbleiben, der Teufel hat Ihnen die Seele genommen. Ich dachte ich sollte mich am besten umbringen, um zu entwischen, denn ich bekam ein Gefühl dass es besser sei zu sterben als länger auf diesem Trip zu sein. Doch wie sich umbringen hier auf einer Party, und eigentlich wollte ich es auch gar nicht. Ich muss diese Prüfung bestehen, ich muss stark sein, ich darf nicht aufgeben. Aber es war noch lange nicht zu Ende, es fing erst an, und ich wusste ich kann genausogut verlieren, und hier zu verlieren ist schlimmer als nur sterben. Das Alles sagt sich jetzt so leicht und schreibt sich leicht, aber es wurde das absolut Schlimmste, und die härteste Erfahrung meines Lebens. Um ein bisschen abzukürzen diese ganze Höllenszene, ich fühlte mich wie im Vorhof zur Hölle und es wollte mich hineinziehen, wollte meine Seele, ich konnte noch denken dass Leute sagen auf Trip sollte man sich nicht dagegenstemmen sondern sich einfach mitnehmen zu lassen, aber mein innerster Instinkt sagte mir dass ich nicht in die Hölle wollte auch nicht mal reinschauen. Aber es fing an zu ziehen, und wurde stärker, und die Musik half mit, und die Gestalten die nicht mehr nur zottellig waren sondern auch wirklich teuflische Formen annahmen mit Hörnern und Schwänzen und Hufe, diese des Teufels Helfer und Gesellen, sie fingen mich anzustossen und schubsen auf das Tor zu und sagten zu mir, komm schon du kannst nicht mehr zurück, du musst mit uns kommen, er wartet auf dich. Vor mir war eine Art Loch – Tor, und schwarz und drinnen schien das Böse persönlich zu sein. Und es wollte mich hineinziehen. Mein innerstes sagte mir dort kommst du nicht mehr als der Alte heraus, und ich wehrte mich mit aller Kraft dagegen. Etwas sagte mir ich könne einen Pakt mit dem Teufel schliessen er wolle nur reden mit mir. Das wollte ich aber nicht, ich wollte nur weg und dieses ganze Teufelsangelegenheit hinter mir lassen. Ich merkte auch dass ich stark genug war, sie konnten mich dort nicht hineinbringen wenn ich das nicht wollte, so stand ich endlich auf, wenn auch wackelig, nahm meine ganze Kraft zusammen versuchte das alles abzuschütteln, und schrie sie an “Ich komme nicht mit, ich bin zu stark für Euch, und ich glaube an das Gute ich will mit dem Bösen nichts zu tun haben“. Sie aber lachten nur, und machten weiter mich zu schubsen und anzurempeln, aber diesmal härter, ich stemmte mich dagegen mit aller Kraft. Dann kam eine Welle so stark, und das Böse wurde so intensiv, dass es mir den Atem nahm, ich fiel auf die Knie und kämpfte um Luft. Die Musik oder das was ich hörte wurde ganz langsam, so als ob man einen Plattenspieler mit den Fingern langsam bewegt. Alles wurde schwarz um mich bis auf die Schwärze vor mir die langsam Gestalt annahm und ein riesiger Teufelskopf vor mir erschien. So wie man ihn aus Büchern und auf Bildern kennt. Es waren nur noch er und ich. Er grinste mich an und wurde immer grösser vor mir, bis er mein ganzes Blickfeld ausfühlte so ungefähr 30 meter hoch, das war aber nur sein Kopf mit den Hörnern. Er lachte und sagte “Komm schon, du hast zuviel genommen, du kommst jetzt mit uns, du kannst nicht mehr zurück“. Ich sagte „Nein, ich komme nicht mit und schon gar nicht freiwillig, ich bin auf LSD und das ist fertig morgen früh und du bist nur eine Halluzination“. Er lachte und zog eine Taschenuhr hervor und tippte mit einem Finger dran und der Zeiger stoppte und alles wurde nun wirklich absolut still und stand. Er grinste nur. In mir stieg noch mehr Angst auf, es wird vielleicht kein Morgen mehr geben, er hat die Macht die Zeit stehenzulassen, und hier kann er mich gefangenhalten bis in alle Ewigkeit, für ihn hat Zeit keine Bedeutung. Ich dachte jetzt hab ich wirklich verloren, in der Zeit gefangen, in der Hölle bei den Teufeln für immer. Doch nein, ich konnte mich bewegen, wenn auch sehr schwer, und als ich meinen Kopf bewegte, bewegte sich auch die Musik ein bisschen, und ich wusste instinktiv sofort dort ist meine Rettung, die Musik. Ich strengte mich an von ihm wegzusehen, und die Dinge fingen an sich ein bisschen zu bewegen, und Töne der Musik hörte ich wieder, aber diesmal nicht als hämisches Gelächter, eher als Freund der mir helfen wollte, und irgendwie wusste ich die Musik wird mir helfen hier rauszukommen, aus diesem verdammten Loch. Doch das war nur ein kurzer Lichtblick, es kam wieder eine Welle von schwarzem Pech und überdeckte alles, auch die Musik, wie Teer so schwer, meine Füsse steckten fest wie im Sumpf, es war heiss, schwarz und klebrig, die Musik schaffte es kaum sich durch den Raum zu bewegen, alles ächzte und bewegte sich mit letzter Kraft, ganz langsam, die Töne waren mit Pech bedeckt und sanken zu Boden, ich sah ihnen buchstäblich die Zunge heraushängen vor lauter Anstrengung. Es war schon fast wieder Stillstand, und er näherte sich wieder alles mit Bösem durchdringend, sein Atem stank über das Gelände und es wurde immer heisser. Das war wie es aussen um mich herum abging und sich abspielte, was in mir passierte und in meinen Gedanken, in meinem Geist kann ich nicht in Worte fassen. Es wollte mich mitnehmen wie ein Sog, körperlich wie geistig, er wollte mich in Fetzen reissen, und mir meine Seele nehmen. Ich widerstand mit meiner ganzen Kraft, mehr noch ich bewegte mich und suchte die Musik, und sie bewegte sich mit mir mit, sie war mein einziger Freund und Verbündeter in dieser Szene. Sie war wie ein Rettungsanker, und die Dinge gingen in Gang ich fing an ein bisschen zu tanzen, es ging sehr schwer, es wollte mich niederdrücken, auf die Knie mit Dir, doch ich machte weiter. Bewegen, aufrichten, tanzen und es ging ein klein wenig leichter. Das alles mit letzter Kraft, ich weiss nicht mehr wie oft sich dieses Spiel wiederholte, ich gab nicht auf, doch es war eine lange Zeit wo ich mir oft dachte „Ich kann nicht mehr.“ Doch irgendwoher fand ich immer wieder letzte Kraftreserven. Dann langsam ging es leichter und die Gestalten um mich herum entpuppten sich nach und nach als Partygäste die mir nichts Böses wollten. Der schwarze Höllenschlund entpuppte sich als der Wald am Rande. Alles sah besser aus, ich fühlte eine unglaubliche Erleichterung. Ich konnte noch nicht glauben, dass ich herausgekommen war aus diesem Vorhof der Hölle, unglaublich das alles. Aber der Trip war noch nicht fertig, es kamen noch mehrere Wellen, alles schwarz und böse übernehmend, doch ich tanzte weiter, obwohl ich ab und zu kaum mehr meine Beine fühlte, und keine Puste mehr hatte. Es war so schwer, der schwerste Gang meines Lebens. Es kamen Momente, wo ich dachte er kriegt mich noch weil mir wird die Kraft ausgehen, gleich jetzt. Aber nein, es ging wieder ein bisschen leichter, und ich sah auch dass es langsam heller wurde, und dann getraute ich mich das erste Mal ein bisschen zu grinsen, und daran zu glauben dass es gut ausgehen wird, dieses Abenteuer. Ich konnte ein bisschen durchatmen, ich hatte es verdammt notwendig, ich atmete durch wie nie zuvor. Es wurde heller und heller, ich fühlte mich besser und besser, und als schliesslich die Sonne aufging, wusste ich ich hatte gewonnen. Die Musik, es waren Siegesposaunen, nie hatte ich sschönere Musik gehört, und sie spielte für mich, es war meine Feier, ich war der absolute Sieger. Es war ein prunkvolles, orientalisches Fest mit Königen und Königinnen, Prinzessinen und Prinzen, wunderschöne Menschen und Perserteppiche und die pure Pracht mit Diamanten und Edelsteinen überall alles funkelte und glitzerte, die Musik war unbeschreiblich schön, ich war so ergriffen dass mir die Tränen kamen. Das muss der Himmel sein! Schönste Prinzessinen umtanzten mich und lachten mich an, instinktiv fühlte ich alle gratulierten mir und wünschten mir Gutes. Ich tanzte so frei und unbeschwert wie nie zuvor. Ich fühlte mich verbunden mit allen Kräften und Energien von Mutter Natur. Jetzt war der Kontakt da, ich hatte direkten Kontakt mit der grossen Mutter Natur. All dies war notwendig gewesen um Ihr so nah zu kommen. Sie mag es wenn ihre Kinder zu Ihr kommen, denn nur so kann Sie Ihnen helfen. Es sind die uralten Rituale der Menschen, so alt wie die Menschheit selbst, monotone Trommeln, Psychedelica und tanzen. Es ist wie ein Schlüssel um mit Mutter Natur in direkten Kontakt zu kommen, und diese Zeit die du bei Ihr bist, heilt sie dich, sie berät dich, reinigt dich, kann mit dir auch schimpfen, gibt dir Kraft und Mut und gibt dir ihre Liebe. Sie sagte mir, ich werde nie Krebs oder schwere Krankheiten bekommen, aber ich muss ab und zu zu ihr kommen, nur so kann sie mir beistehen und auf mich schauen. Ich fühlte, dass ich ein paar Wünsche frei hatte wie im Märchen, natürlich nicht, dass ich mir jetzt einen roten Ferrari wünschen darf, sondern mehr Dinge wie Gesundheit oder Glück in der Liebe und so. Es war früher Morgen auf der Party, ich fühlte mich sehr gut, eigentlich so gut wie nie zuvor, und es passierten Dinge, ich fühlte wie meine Knie wie neu geschmiert werden, meine Augen frisch geputzt, meine Falten gebügelt, der Körper wie in einem Service durchgecheqt wird es war verdammt angenehm, ich grinste nur, tanzte in der Sonne und liess mich durchmassieren. Mit Wonne. Auch das Hirn wurde massiert auf angenehme Weise und alles an seinen Platz gerückt, ich verstand viele Dinge auf einmal und auf eine instinktive Weise. Es war vielleicht 9 oder 10 Uhr morgens. Die Party war magisch und unglaublich, die Musik hatte eine Kraft und kam aus den Lautsprechen gesprudelt wie Champagner und wir konnten uns duschen darin, die Leute tanzten so geil und natürlich, verrück und geschmeidig, ohne jede Schauspielerei, kein Videoclip von MTV kann auch nur entfernt mithalten, und eine starke positive Energie war über dem Gelände. Die Leute schwitzend und ein bisschen schmutzig, alles war bestens, und wunderschön. Nie habe ich eine schönere Party gesehen, und nie eine schwärzere Nacht. Was für ein Abenteuer, was für eine Prüfung, es schaudert mich daran zu denken. Was wäre passiert wenn ich aufgegeben hätte? Ich fand dann auch meine Freunde, sie lagen gemütlich in ihrem Lagerplatz rum, sie sahen ein bisschen ramponiert und müde aus von ihrem Drogenkonsum, waren aber in guter Stimmung. Es ist auch hart, so eine Party auf Ectasy, Koks und Lachgas. Ich kenne das auch, nur diese Drogen öffnen dir ein schönes Kellergewölbe, hingegen Psychedelica reisst das Dach auf, öffnet die Tür zur Grenzenlosigkeit und Unbeschreiblichkeit. Ich jedenfalls fühlte mich wunderbar, stark und leicht, nie hatte ich mich besser gefühlt, ich hatte Lust Bäume auszureissen. Es ist Adrenalin, Opium, Religion, Kunst und Kultur es ist das was Menschsein ausmacht. Das mag übertrieben klingen, aber ich glaube dass in der Evolution des Menschen die psychedelischen Drogen eine grosse Rolle gespielt haben. Schon als wir noch Affen waren haben wir Drogen genommen, mag sein als Zufall, denn wenn jemand Hunger hat, versucht man viele Dinge ob sie als Essen taugen, auch wenn sie bitter schmecken. Dann später als Urmenschen sicher als Religions oder Kultdroge, und vielleicht auch einfach als Abenteuerdroge so wie viele heute das eben tun, diejenigen die nicht LSD nehmen um spirituelle Erfahrungen zu machen sondern einfach um Party zu machen. Da Psychedelica auf das Bewusstsein wirkt und ändert, so könnte schon sein dass irgendwelche Pilze auf unser früher tierisches Hirn gewirkt haben und das Bewusstsein zum Erwachen gebracht haben. Die Naturvölker haben im Lauf der Jahrtausende gelernt damit umzugehen, man kann es sehen weil alle Naturvölker, und fast alle benutzten Psychedelica, zu Kult und Religionsausübung. Der sagen wir normale Ablauf ist das Zusammentreffen von einer mehr oder weniger grossen Gruppe von Menschen, es werden psychedelische Drogen genommen, und dann mit Trommeln, Singen und Musik wird getanzt und gefeiert über Tage hinweg. Oft tanzen die Leute bis sie zusammenbrechen und dort ihren Rausch ausschlafen wo sie grad liegen. Solche Feste können bis zu einer Woche dauern. Die Schamanen und die Leute selbst haben alles im Griff, und heute sagen die Wissenschaftler dass sich im Trancezustand zu befinden auf unser Immunsystem wirkt und stärkt. Ich glaube es wirkt noch auf viel mehr Dinge, wie Lebensfreude, allgemeine Fittness und positives Denken und auch ein anderes Verhältnis zur Natur zeigt sich. Nun sind wir bei den Goa Parties angelangt. Es sind die Stammesfeste des 21. Jahrhunderts, auch in unserer kapitalistischen, technischen und kalten heutigen Welt, hat Psychedelica seinen Weg gefunden um uns Menschen zu helfen, um nicht abzudriften von Mutter Natur, sich etwa ganz abzulösen, denn das könnte fatal sein. Ich hoffe die Psy – Bewegung wird ihren Weg gehen, ich tue meinen Teil dazu, und bin überzeugt es wird den Menschen immer wieder helfen. LSD ist für mich eine natürliche Droge, wie Pilze und andere, wenn auch viele sagen es ist eine synthetische Droge. LSD ist klar, sauber, hat am wenigsten Nebenwirkungen und lässt sich normalerweise am besten dosieren. Der Trip, den ich durchmachte, war sicher mein härtester, vor allem weil es dieses Böse und den Teufel in sich hatte, aber es war auch ein Meilenstein, den ich nicht missen möchte. Später fand ich heraus dass es sogenannte „White Windows“ waren, von denen jeder 300 microgramm innehat, und 2 von denen auf einmal geschluckt, sind 600 micros, und das ist schon ein schweres Geschütz. Set und Setting ist wichtig, das sehe auch ein Abenteurer wie ich ein, aber auch aus schmerzlicher Erfahrung. Ich lese in verschiedenen Forums, dass vor allem ganz junge Leute LSD und Pilze nehmen um in die örtliche Disco zu gehen, oder zum Computerspiele mit Freunden zu spielen. Oder alleine zuhause um DVDs zu sehen. Das kann auch sehr lustig und unterhaltssam sein, aber wenn die Dinge mal ein bisschen heftiger werden, sollte man nicht alleine sein, oder in eine Schlägerei in der Dorfdisco geraten, oder von der Polizei kontrolliert werden und mitgenommen werden, weil sie ein Stückchen Hasch finden. Aber jüngere Leute und natürlich gerade die rebellischen hören nicht gern auf Ratschläge, und psychedelica nimmt die Dinge dann selbst in die Hand, es hat noch jedem klar gemacht dass es kein Spielzeug und billiger Zeitvertreib ist. Solche Dinge können einen Trip sehr unangenehm werden lassen. Man sollte Psychedelica ernst nehmen, und dazu gehört auch überlegen wo man die Droge nimmt. Ein bisschen Abseits in der Natur mit Freunden und Lagerfeuer finde ich gut. Noch besser aber sind Goa Parties, für mich das beste Set und Setting. Denn dort habe ich das Wichtigste, den nicht endenden monotonen Rythmus der Trommeln und der Baseline. Verschiedene Schamanen aus ganz verschiedenen Teilen der Welt sagen das Gleiche. Die Trommel ist sehr wichtig, es ist für sie der Faden der Ariadne im Labyrinth der Unterwelt, der sie immer wieder zurückfinden lässt aus der Geisterwelt. Auf Goa Parties hat man das, und ich habe es oft gebraucht für mich selbst. Andererseits durch das stundenlange Tanzen kommt man in den Trancezustand und diese Energien werden frei die jeder für sich nutzen kann und auftanken kann. Das Gefühl das man dabei hat, kann man glaub ich nicht besser in Worte fassen wie einen ganzkörperlichen Orgasmus, und der Instinkt sagt mir dass es mir gut tut und dass es natürlichen Ursprungs ist. Auf Ectasy fühle ich mich auch sehr wohl, doch mein Instinkt sagt mir dass es eigentlich nicht gut ist für mich, und das es nicht natürlichen Ursprungs ist. (Koks, Speed, ...). Auf Psychedelica ist es ein Reinigen, ein Auftanken von Energie, Kraft, Gesundheit, Lebensfreude...., doch um das zu erreichen, muss man Psychedelica nehmen und tanzen zu einem monotonen Rythmus, und das stundenlang. Doch es ist es wert, viele Male. Wenn man das ab und zu macht, braucht man keinen Hochleistungssport mehr, kein Bungeejumping, keine Horrormovies und auch keine teuren Urlaubsreisen. Denn es macht dich zufrieden. Das ganze ist eine sehr billige Angelegenheit, denn ein Trip kostet um die 10 Euro und der Rest ist eigentlich Eintritt, Wasser und Fruchtsaft. Man muss auch keine guten und teuren Kleider anziehen, denn man geht eigentlich nicht auf eine Goa um Frauen anzumachen. Ich komme immer etwas schmutzig und verschwitzt nach Hause, wenn die Goa gut war. Was Sex anbelangt, es gibt nichts schöneres als nach einer guten Party, abgetanzt und den Rythmus und das LSD im ganzen Körper warm und angenehm vibrierend, mit einem Girl guten Sex zu haben, wenn sich das so ergibt. Und es ergibt sich oft, Mutter Natur hat mich oft beschenkt, wenn ich gut war und stark mich durch die Nacht gekämpft hatte, gegen alle Widerstände und Dämonen durchgehalten habe, dann gibt dir Mama etwas das dich freut, ich weiss nicht woher, aber auf einmal hatte ich am Morgen ein Girl im Arm, und durfte weiterfeiern an einem stillen Plätzchen oder Zuhause. Dieser Sex ist schlicht göttlich zu nennen, es ist unvergleichbar. Mama Natur mag es wenn man zu ihr kommt, und dieser Trancezustand ist für mich ein Kontakt mit Mama. Wir Psychedeliker sind alles Abenteurertypen, ich glaube Mama Natur mag alle Ihre Kinder, aber wie soll ein Bankdirektor zu Mama Natur kommen? Er hat ja schon Probleme ohne Krawatte aus dem Haus zu gehen, und wenn man Ihm seinen Mercedes wegnimmt muss er zum Psychiater wegen Selbstmordgedanken. Solche Leute sind schon zu weit weg vom Menschsein und Natur, und werden auch keinen Kontakt mehr mit Mama Natur bekommen. Dort findet der Krebs offene Türen. Die Psychedeliker von heute sind die Schamanen von morgen. Wir müssen lernen damit umzugehen, vielleicht auch neue Wege gehen, doch glaube ich es sind die gleichen Pfade die Schamanen schon immer gegangen sind, die wirklich wichtigen Dinge ändern sich nicht. Die Welt ändert sich wohl sehr, und sehr schnell vor allem in der heutigen Zeit. Komisch dass die Atombombe und das LSD fast zugleich erfunden wurden, und es kommt mir vor, dass die Atombombe als Ausdruck der absoluten Kraft uns selber zerstören kann, aber auf der einen Seite das LSD und die Psycedelika der Menschheit die Reife gibt und die Vernunft diese gewaltige Kraft auch zu kontrolieren in ihrer Anwendung. Vielleicht hat Mama Natur auch Angst, eventuell um uns ihre Kinder, aber auch vielleicht um sich selbst, denn Natur ist nicht unsterblich, sie ist verletzlich und kann wenn man es richtig bedenkt auch sterben! Sogesehen müssen wir Kinder der Natur auch mithelfen, und ein bisschen Verantwortung übernehmen, in unserem eigenen Interesse und der unserer Kinder. Braucht man wirklich Drogen um dahinzukommen? Man sagt mit meditieren sei es besser und das sei das Wahre und die reine Erleuchtung. Ich weiss es nicht, habe es auch nie probiert, für meinen Teil geniesse ich Psychedelica und glaube nicht dass der Meditierende auf den gleichen Wegen geht. Diese Leute haben immer so etwas ernsthaftes und kritisierendes an sich. Jeder wie er will, ich mag mehr Freude, Abenteuer und Lachen und das ist Party mit Freunden. Einer hat treffend gesagt, ob du mit dem Lift oder zu Fuss auf den Berggipfel kommst, die Aussicht ist die selbe. Aber wie gesagt ich glaube nicht dass man durch meditieren ein solche himmlische Show erlebt wie auf einem guten LSD Trip. Auch bin ich nicht sicher, ob Psychedelica jedermanns Sache ist, aber dass ist nur weil die Gessellschaft falsche Wege geht, und der Kapitalismus Egoismus, Falschheit und Selbstherrlichkeit hervorbringt. Und genau dass mag Psychedelica nicht. So zum Beispiel derjenige, der seine Mutter wegen „besserer Pflegebedingungen“ ins Altersheim abschiebt, und Sie dort bald stirbt weil Ihr die Menschlichkeit fehlt, derjenige kann auf LSD Probleme bekommen, denn LSD ist der Krieger der Wahrheit, Liebe und Respekt. Aber wir alle können von Psychedelica lernen, und sachte unsere verirrte Gesellschaft wieder in die Richtung der Menschlichkeit zu lenken. Das wird dauern, denn Veränderungen gehen nie schnell vor sich, doch ich sehe die Zukunft der Menschen besser, und Psychedelica wird die Medizin sein, und spiritueller Führer

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