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Haben Psychedelika das menschliche Bewusstsein in der Steinzeit verändert?

14-12-2014 - 1 Kommentare

Haben Psychedelika das menschliche Bewusstsein in der Steinzeit verändert?

Man könnte glauben, dass wir Aussenseiter sind. Dass wir Tripper uns bewusst vergiften. Dass wir unsere Gesundheit aufs Spiel setzen nur, um ein paar Farben zu sehen. Und nebenbei das Risiko eingehen, plötzlich aus dem Fenster zu springen. Ist Trippen wirklich sinnlos? Ist es wirklich unnatürlich?

Wenn man über unsere westliche Kultur und das 20. Jahrhundert hinausblickt ergibt sich ein anderes Bild. Diese wundersamen Pilze und Pflanzen wachsen seit langer Zeit auf unserem Planeten. Und alles deutet darauf hin, dass die Einnahme von Psychedelika viel mehr für die Menschheit bedeutete, als all die Politiker, die diese verboten halten wollen.

Lass uns ungefähr 50.000 Jahre zurückblicken. Der Unterschied zwischen den Menschen und dem Rest des Tierreichs ist nicht mal ansatzweise so gross wie heute. Keine Kunst, Religion, Symbolismus, wenig Kreativität. Das änderte sich drastisch: eines der grössten Rätsel unserer Geschichte.

Der britische Enthüllungsjournalist Graham Hancock liebt Geheimnisse. Er vertiefte sich in dieses Thema und studierte die prähistorischen Höhlenmalereien in Spanien und Südafrika, die zu einer Zeit entstanden, in der ein grosser Umbruch in unserem Bewusstsein und unseren Fähigkeiten stattfand.

Er fand ein auffallendes Thema, das sich wiederholte: Bilder von Kreaturen mit dem Körper eines Mannes und dem Kopf eines Tieres. In der Natur konnten unserer Vorfahren diese Kreaturen sicher nicht vorbeilaufen gesehen haben. Woher bekamen die prähistorischen Maler ihre Inspiration?

Graham Hancock schlägt den Bogen zur Einnahme von psychedelischen Drogen. Für alle jene, die mit dem Trippen vertraut sind, ist das nicht weit hergeholt. Hancock besuchte Schamanen im Amazonas, die mit ähnlichen Kreaturen durch die Einnahme von Ayahausca Kontakt aufnehmen.

Haben unsere Vorfahren in der Steinzeit Pilze geschlemmt? Haben ihre psychedelischen Erfahrungen zum erstaunlichen Sprung unserer kommunikativen und kreativen Fähigkeiten beigetragen? Graham Hancock stellt diese Theorie in seinem Buch Supernatural vor.

Vielleicht ist es kein Zufall, dass Tryptamine so gut auf die Rezeptoren in unserem Gehirn passen? Vielleicht ist der Konsum von Halluzinogenen eine alte und bewährte Methode, um schnell neue Einsichten zu entwickeln, die der Gesellschaft helfen sich zu entwickeln?

Als Jugendliche habe ich Pilze nur zum Spass eingenommen (und den hatten wir auch). Als Erwachsene überraschen mich diese Pilze mit einem grossen mentalen Durchbruch. Wenn ihr mich fragt, ist Graham nahe an der Wahrheit dran.

Und wenn ich mir die Welt um mich herum ansehe, könnten wir meiner Meinung nach einen weiteren Sprung im menschlichen Bewusstsein gut gebrauchen.


Kommentare

  • zoskia 15-12-2014 22:15:58

    Auch die Wirkung von Ergin, dass im Mutterkorn zu finden ist und auf dem die psychedelische Wirkung des LSD beruht, hat im Mittelalter nicht nur zur Geburtshilfe gedient, wie wir heute wissen. Erst durch die schleichende Christianisierung kam es zum Verbot der Substanz und damit auch zu Verboten des Zustandes, der diese Substanz auslöst - und das bis heute. In der wissenschaftlichen Forschung, im Bereich der Psychiatrie nannte man bis vor Kurzem den Zustand den LSD auslöst "Modellpsychose". Das alleine zeigt schon, wie ein früher "heiliger" Bewusstseinszustand erst verteufelt und danach psychiatrisiert wurde. So halten sich bis heute Vorbehalte aufgrund der einseitig geführten "Berichterstattung" über außergewöhnliche Bewusstseinszustände. Interessantes dazu: http://www.drogen-info-berlin.de/htm/modellpsychose_lsd.html


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