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Fake News: Die "lebensgefährlichen" Risiken von Cannabis

16-03-2017 - 0 Kommentare

Fake News: Die

Wenn man im Web surft, stosst man schnell auf „Fake News“ über Cannabis. Wie extrem diese Nachrichten sind variiert abhängig von den neuesten Enthüllungen. Ob es darum geht darauf zu Beharren, dass man eine Überdosis von Marihuana bekommen kann (kann man nicht) oder, dass sich bei chronischen Marihuana Konsumenten das Risiko für Krankheiten erhöht, der Kern dieser falschen Nachrichten ist klar: Dass Cannabiskonsum negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat, und dass es einem „möglicherweise“ das Leben kosten kann.

Cannabis-Hyperemesis-Syndrom (CHS)

Eine relativ neue und seltene Diagnosis, das Cannabis-Hyperemesis-Syndrom, soll zyklische Abläufe von Übelkeit, Übergeben und Unterleibschmerzen bei chronischen Marihuana Konsumenten verursachen. Es wird oft mit dem Syndrom des zyklischen Erbrechens (CVS) verwechselt bei dem Cannabis keine Rolle spielt und soll behandelbar sein (heisse Duschen und Bäder sollen die Symptome erleichtern, nicht schlecht, oder?). Das Problem liegt in der Studie selbst, bei der dieser Unterschied niemals gemacht wurde und auch bei Patienten vollkommen ignoriert wurde.

Was die Massenmedien wie wahnsinnig übermässig belichteten, ist die Existenz von „erforschten“ Beschwerden, die auf die negative Wirkung von Marihuana Konsum zurückgeführt werden können. Selbstverständlich entschied sich die Nachrichtenagentur CBS Boston diese Anti-Cannabis Propaganda für ihren Artikel „Mysteriöse Krankheiten in Zusammenhang mit Marihuana Konsum auf dem Vormarsch in Staaten mit legalem Gras“ auszunutzen. Der Leser muss den Link nicht unbedingt öffnen, um zu wissen, dass der Artikel in einem negativen Licht geschrieben ist.

fake weed news

Ein noch extremerer Fall

Eine Fake News Geschichte wurde dieses Jahr im Daily Currant veröffentlicht, die viele von den lebensgefährlichen Risiken von Marihuana überzeugte. Dieser Artikel, eine ursprüngliche Falschmeldung, verbreitete sich in den USA wie ein Lauffeuer und schaffte es alle, die sich eher nicht mit Cannabis auskennen, für dumm zu verkaufen und zu empören. Bei einer Schlagzeile wie „Marihuana Überdosis tötet 37 Menschen in Colorado“, ist es kein Wunder, dass eher altmodisch denkende Leute sich ins Internet stürzten, um überschwänglich zu behaupten “Ich hatte Recht! Es ist gefährlich!“ Der Artikel wurde mittlerweile gelöscht und die Geschichte wurde durch viele Pro-Cannabis Nachrichtenagenturen berichtigt.

Ob diese Geschichten überzeugt mit wissenschaftlichen Konnotationen oder so abscheulich geschrieben sind, dass man sich fragt, warum sie eigentlich Nachrichten genannt werden, es gibt sie. Und obwohl Geschichten wie die erwähnten sehr selten sind in den Niederlanden, ist der Zugang zum World Wide Web relativ einfach. Hier bei Azarius wollen wir klare Informationen mit Hintergrundquellen für unsere Leser bieten. Denn bei der Besessenheit der Medien mit negativen Informationen, muss man immer ein kritisches Auge auf die Nachrichten werfen, die wir konsumieren. Wie ein Sprichwort bereits sagte, glaub’ nicht alles was Du online liest.

Wenn Du mehr über falsche Nachrichten zu Cannabis lesen willst, hier findest Du die entsprechenden Artikel dazu:

1. J.A. Galli, R.A. Sawaya & F.K. Friedenberg – Cannabinoid Hyperemesis Syndrome (2011). Temple University Hospital. Als geänderte Version veröffentlicht hier: Curr Drug Abuse von Dezember 2011; 4(4): 241–249.


2. J. Lapook – Mysterious illness tied to marijuana use on the rise in states with legal weed (2016).
CBS Boston: Hier abgerufen.

3. T. Jivanda – ‚Marijuana overdoses kill 37 in Colorado’: Scores duped by satirical website. (2014) The Independent: Hier abgerufen.

4. J. Kossen – Marijuana Drains Brain Blood Flow, Boosts Alzheimer’s Risk’: Fake News or Flawed Study? (2016) Leafly: Hier abgerufen.

Autorin: Sarah Picolet


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