BlogLSA vs. LSD – Schlechter Abklatsch oder toller Trip?

Azarius

  • $

$ 0, -

0,00 $

LSA vs. LSD – Schlechter Abklatsch oder toller Trip?

05-10-2017 - 0 Kommentare

LSA vs. LSD – Schlechter Abklatsch oder toller Trip?

Vor ein paar Monaten kam ich zur Arbeit, nachdem ich am Wochenende das erste Mal LSA eingenommen hatte. Als ich meine Erlebnisse einem Kollegen beschrieb, sah er mich überrascht an und sagte: “Ist LSA nicht das, was die Hippies in den 1960ern einnahmen, falls sie kein LSD bekommen konnten?”

Genau das gleiche dachte ich, als mein Freund vorschlug uns einige LSA-Kapseln zu gönnen. Wir hatten eine etwas spacige, leicht Acid-artige Erfahrung erwartet, trippten jedoch beide mit einer Dosis als ob es kein morgen gäbe, acht Stunden durchgehend.

Klar, in manchen Aspekten sind sich LSA und LSD ähnlich. Aber LSA einzunehmen und sich dabei einen Acid-Trip zu erwarten, ist in etwas so wie einen Bissen von einem Erdnussbutterbrot zu nehmen, wenn man Nutella erwartet. Lasst uns also ein für alle Mal herausfinden, was genaue der Unterschied zwischen LSA und LSD ist.

Was ist LSA (und LSD)?

Lysergsäureamid (LSA) ist ein Alkaloid, das in verschiedenen Pflanzen vorkommt. Es kommt in grossen Mengen in den Samen der Hawaiianischen Baby-Holzrose und der Morning Glory Pflanzen vor. Die Samen können gekaut oder extrahiert werden. Wie Du dir wahrscheinlich bereits denken kannst, führen sie zu einem psychedelischen Trip.

LSA ist eine sehr alte Medizin; die Azteken nahmen Morning Glory bei Weissagungs- und Heilritualen ein. Die potenten entheogenen Eigenschaften der Hawaiianischen Baby-Holzrose (die stärker ist als die Morning Glory Samen) wurden kürzlich entdeckt. Mehr Informationen zu LSA gibt es hier.

Lysergsäurediethylamid (LSD) ist eine synthetische Substanz, die aus Mutterkorn-Alkaloiden stammt, die vom Mutterkorn-Pilz produziert werden, der auf Roggen wächst. LSD wurde von Albert Hofmann entdeckt. Es ist ein starkes Psychedelikum. Mehr über LSD erfährst Du in unserer Enzyklopädie. Albert Hofmann erforschte auch LSA und entdeckte erhebliche Ähnlichkeiten mit LSD. LSA enthält Lysergsäure, welche auch ein Bestandteil von LSD ist.

Unterschiede

Welche Unterschiede gibt es zwischen den beiden? Jetzt, da wir wissen um was für Substanzen es sich handelt, können wir uns auf die Suche nach den Antworten machen, die uns alle brennend interessieren. Der offensichtlichste ist, dass LSD synthetisch ist und LSA in der Natur vorkommt. Ob eines der beiden besser ist als das andere hängt hauptsächlich von den persönlichen Vorzügen ab. Dennoch muss ich ein paar Dinge zufügen, die über die persönliche Erfahrung hinaus gehen.

Oberflächliche Wirkung

LSD wurde synthetisiert und isoliert. Ein Acid-Trip ist ein Stück Löschpapier mit LSD drauf. Dein Körper muss keine anderen Dinge als das Papier und das LSD selbst verdauen. Deshalb verursacht reines LSD kaum Übelkeit oder andere körperliche Nebenwirkungen. Reines LSD hat eine relativ kurze Halbwertszeit; nach dem Ende des Trips, wurde die Substanz fast zur Gänze abgebaut. Deshalb wird der „chemische Kater“, von dem manche Leute berichten, wahrscheinlich von anderen Verfälschungsmitteln verursacht (oder einfach durch Schlafmangel in Kombination mit einer Erfahrung, die für das Gehirn nicht einfach zu verarbeiten ist).

LSA-Samen jedoch können am Beginn des Trips zu Übelkeit führen, die sich zwar nach einer Weile legt, aber dennoch einen unangenehmen Start der Erfahrung darstellen kann. Die Samen und die Alkaloide, können Übelkeit auslösen. LSA ist weniger stark als LSD. Deshalb braucht man eine höhere Dosis. Eine höhere Dosis bedeutet jedoch auch mehr Nebenwirkungen. Darum ist die Hawaiianische Baby-Holzrose auch beliebter als Morning Glory.

Die Nebenwirkungen von LSA (wie Übelkeit, Übergeben und Gliederschmerzen) können ziemlich schlimm sein. Um ehrlich zu sein, können sie den ganzen Spass verderben. Glücklicherweise haben wir einen Weg gefunden, um die meisten dieser Nebenwirkungen zu eliminieren. Extrakte (wie Trip-E und Space-E) verursachen weniger Nebenwirkungen, da der Körper die Samen nicht verdauen muss. Wenn man vor der Einnahme von LSA Milch trinkt, schlagen die Samen weniger heftig auf den Magen. Auch hilft es frischen Ingwer zu essen (oder wirklich starken Ingwertee zu trinken). Wenn dir trotzdem noch schlecht ist kannst Du immer auf das Rauchen oder Verdampfen von etwas Mary Jane zurückgreifen.

Sicherheit

Vielleicht überrascht es dich, aber in manchen Ländern kann man LSA online ohne Probleme bestellen. Vielleicht bin ich nur faul (oder habe Glück), aber seinen Dealer nicht anrufen und nicht seine Drogen testen zu müssen, kann eine Erleichterung sein. LSD hat einen komplizierten Produktionsablauf und die notwendigen Zutaten sind schwer zu beziehen. Deshalb enthält es oft Verfälschungsmittel, die fiese Nebenwirkungen erzeugen können. Manchmal enthält LSD nicht einmal LSD. Natürlich kann es ziemlich riskant sein (und macht wahrscheinlich überhaupt keinen Spass), unbekannte, möglicherweise gefährliche Substanzen einzunehmen.

Im Prinzip sind beide Substanzen sicher, so lange man sie mit gesundem Menschenverstand einnimmt: Nimm sie niemals im falschen Setting, Gemütszustand oder in zu hoher Dosierung ein. Weder LSD noch LSA sind körperlich gefährlich, aber wenn man zu viel einnimmt, kann das zu einem sehr, sehr schlechten Trip führen, der möglicherweise auch langanhaltende negative Auswirkungen auf die Psyche haben kann. LSA ist, was das betrifft, etwas trickreicher, denn es dauert länger bis die Wirkung eintritt, wodurch manche Menschen ungeduldig werden und eine zusätzliche Dosis einnehmen. Genau das solltest Du nicht machen. Mehr zum Thema „Sicheres Trippen“ findest Du hier.

Wirkung

Jetzt haben wir also die verschiedenen Aspekte dieser beiden Substanzen besprochen. Das ist natürlich gut, aber wie unterscheiden sie sich, wenn man sich wirklich dazu entscheidet sie auszuprobieren? Du hast Glück, denn dieser Artikel wird durch jemanden geschrieben, der beides ausprobiert hat. Man muss jedoch dazu sagen, dass ich aus meiner eigenen Erfahrung und der Perspektive von Menschen spreche, mit denen ich mich darüber ausgetauscht habe. Natürlich unterscheidet sich die Wirkung je nach Person, betrachte also meine Meinung dazu mit Vorbehalt.

Ich finde LSA grossartig. Es macht einen sehr unbeweglich. Aufzustehen und herumzugehen fühlt sich an wie auf einem Boot, das durch einen schweren Sturm segelt. Es bewirkt ausserdem eine körperliche Schwere und einen träumerischen Geisteszustand. Es kann zu Überempfindlichkeit gegenüber Licht führen, wodurch es manchmal angenehmer ist, die Augen zu schliessen. Das wiederum kann zu einem sehr introspektiven Trip führen, der wirklich selbstreflexiv und spirituell, aber auch überwältigend unangenehm und manchmal angsteinflössend ausfallen kann. Ich bekam wirklich tiefgründige Einsichten auf LSA, ich sah Lichtgestalten und verstand den Tod. Ich bin keine spirituelle Person, also ist das für mich eher die Ausnahme. Glücklicherweise hatte ich auch einige Lachanfälle.

Viele werden mit mir übereinstimmen, dass Acid am besten als grossartige, überraschende Achterbahnfahrt, mit erhöhter körperlicher Energie und einem starken Verlangen herumzugehen und zu entdecken, beschrieben werden kann. LSA ist viel ruhiger. LSA kann einige Visionen hervorrufen, führt aber generell zu keinen Halluzinationen, wie auf Acid. Farben und Muster werden intensiver und können auch zu einem „oh mein Gott, die Wände atmen“ Gefühl führen. Visionen bei geschlossenen Augen können sehr lebhaft werden.

Wenn Du auf Acid stehst und dir erwartest viel Energie zu haben, während Du herumstreunst wie Alice im Wunderland und die gelben U-Boote an der Decke herumtreiben, wird LSA wahrscheinlich eher eine Enttäuschung sein. Wenn dich jedoch der introspektive, mystische Teil von LSD interessiert und Du tiefer gehen willst, also wirklich TIEF, dann ist LSA sicherlich eine interessante Substanz für dich, die Du ausprobieren solltest.

Hier kannst Du LSA bestellen.

Autorin: Sterre


Kommentare

Noch keine Kommentare, Du kannst der Erste sein!


Kommentar hinzufügen

Bist Du über 18 Jahre?

Um unseren Webshop zu besuchen musst Du bestätigen, dass Du zumindest 18 Jahre alt bist.