BlogPeyote: Was muss man darüber wissen?

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Peyote: Was muss man darüber wissen?

12-07-2018 - 0 Kommentare

Von Sara de Waal

In der Wüste kann man sich an seinen Namen erinnern

Wie alle ihr Tripper wahrscheinlich wisst, wurde der Peyote in den letzten Jahrzehnten ziemlich legendär. Angespornt von den vielen Geschichten über die psychedelische, geheimnisvolle und therapeutische Wirkung des Kaktus streifen jedes Jahr tausende Psychonauten durch die mexikanische Wüste auf der Suche nach der halluzinogenen Pflanze. Nach einer intimen Begegnung mit dem Kaktus berichten die Wüstenreisenden von einem erneuerten Blick auf das Leben. Manche Leute erfahren eine Kommunikation mit Bäumen oder der alten Mutter Erde selbst, während andere in erster Linie starke Visionen erleben. Der Peyote verdankt diese interessanten Wirkungen den verschiedenen psychoaktiven Alkaloiden, von denen Meskalin der Hauptwirkstoff ist [1]. Bevor Du allerdings in den Kaktus beisst, würde ich dir gerne einige der wichtigsten Dinge erzählen.

Was ist die Wirkung von Peyote?

Wie bei jeder Droge unterscheidet sich die genaue Wirkung auch beim Peyote von Person zu Person. Dennoch kann man sagen, dass die meisten Konsumenten einen heftigen aber sehr farbenfrohen und warmen Trip erleben, in dem sie sich mit ihrem Unterbewusstsein, der Natur, Zeit und Raum verbunden fühlen. Bevor die Party jedoch losgeht, besteht die Möglichkeit, dass einem etwas übel wird. Es dauert ausserdem eine Weile bis man eine psychoaktive Wirkung bemerkt, aber keine Sorge, der gesamte Trip streckt sich über mehrere Stunden hin: ungefähr zwischen sechs und zwölf. Steigst Du auf Zug Richtung Peyoteland auf? Dann solltest Du besser einen Tag frei nehmen und sicher gehen, dass Du einen erfahrenen (und nüchternen) Aufpasser hast.

Foto von Sebastian Bartoschek auf Foter.com

Geheimnisvolles Meskalin

Heutzutage ist der Peyote unter Rucksackreisenden sehr beliebt, aufgrund seines intensiven Trips, aber sie sind jedenfalls nicht diejenigen, die diese Psycho-Pflanze entdeckt haben. Der Meskalinkaktus wird seit tausenden von Jahren von lokalen Stämmen in Mexiko und Texas, wo die Pflanze natürlich vorkommt, bei religiösen Ritualen verwendet. Aufgrund seines heiligen Status und der wichtigen religiösen Rolle des Peyote für Mitglieder der Huichol und der Native American Church, sind sie die einzigen, die dem Gesetz zufolge den Peyote konsumieren dürfen, und dann nur in Zusammenhang mit religiösen Ritualen. Für „gewöhnliche“ Leute ist es verboten, den Peyote zu sammeln, kaufen oder einzunehmen, obwohl die mexikanischen Behörden normalerweise einfach wegsehen. [2]

Der Peyote in Gefahr

Aufgrund seiner steigenden Beliebtheit wird der Peyote leider in seinem natürlichen Lebensraum immer seltener, sowohl in Mexiko als auch in Texas. Der langsam wachsende Kaktus wird zu schnell geerntet, was zwei Gründe hat. Auf der einen Seite gibt es da natürlich die immer weiter steigende Beliebtheit unter Touristen [3], aber auf der anderen Seite gehört auch die steigende Anzahl der Mitglieder der Native American Church zu den Gründen. Aufgrund seiner langsamen Erholung ist die Nachfrage jetzt grösser als das Angebot [4]. Zusätzlich ist es sehr wichtig, dass der Peyote richtig geerntet wird, damit die Wurzeln intakt bleiben und der Kaktus wieder wachsen kann. [5]   

Foto von Sebastian Bartoschek auf Foter.com

Züchte deinen eigenen

Du willst also auf dem magischen Meskalin des Peyote trippen, aber vermeiden, den Kaktus der Wüste zu entreissen (und dir somit eine lange Reise ersparen)? Dann nimm die Angelegenheit selbst in die Hand! Azarius bietet Peyote Samen an, mit denen man – mit ausreichender Geduld und Liebe – seine eigenen saftigen Kakteen züchten kann. In unserer berühmten Azarius Enzyklopädie erfährst Du alles zum Thema Züchten, Dosierung und Wirkung. Viel Spass beim Trippen!

Quellen



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